Zwei Pleiten in Serie für Märkisch

Wurde zuletzt schmerzlich vermisst und ist endlich wieder dabei: Märkisch-Spieler Robin Rölleke (am Ball).
Wurde zuletzt schmerzlich vermisst und ist endlich wieder dabei: Märkisch-Spieler Robin Rölleke (am Ball).
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen..  Gleich zwei Niederlagen hintereinander fingen sich die Kreisklassen-Handballer der DJK Märkisch Hattingen ein. Beim Spitzenreiter SG Linden-Dahlhausen gab es am Samstag für die Mannschaft von Trainer Matthias Katzenmeier, die in diesem Spiel auf viele Stammkräfte verzichten musste, eine 23:27-Niederlage. Drei Tage später, dann fast in Bestbesetzung, verloren die Hattinger abermals. Diesmal hieß der Gegner HSG Vest Recklinghausen II. Nach 60 Minuten lautete das Ergebnis 32:33.

„Das waren zwei komplett unterschiedliche Spiele mit komplett unterschiedlicher Zusammensetzung der Kader“, sagte Trainer Katzenmeier. „Gegen Linden-Dahlhausen haben wir trotz sparsamer Besetzung gut gekämpft und auch einen großen Rückstand wieder aufgeholt.“ Bester Torschütze war in diesem Spiel Tom Knäbel mit sieben Treffern. Knäbel spielt erst seit wenigen Monaten für Märkisch. Zuvor hatte der am Kreis eingesetzte Spieler einige Jahre nicht gespielt.

Mit dem Spiel und gerade mit der zweiten Hälfte der Partie am Dienstagabend gegen Recklinghausen II war Katzenmeier aber überhaupt nicht einverstanden. „Die ersten 25 Minuten haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle“, sagte Katzenmeier. „Wir haben wenige Fehler gemacht und haben stark verteidigt. Aber ab der 25. Minute ging bei uns plötzlich gar nichts mehr.“

Zur Halbzeit führten die Hattinger noch mit 14:11. Nach der Pause hatte das Team um Robin Rölleke, der gegen Linden-Dahlhausen nach monatelanger Verletzung sein Comeback feierte, diesen Vorsprung sehr schnell verspielt. Schon in der 40. Minute führten auf einmal die Gäste.

„Die Fehlerquote war auf einmal richtig hoch“, erklärte Katzenmeier. „Der Gegner hat ja nicht schlecht gespielt, aber wir haben es Recklinghausen auch sehr einfach gemacht zu treffen. In letzter Zeit fehlt bei uns einfach der Biss. Das liegt vielleicht auch daran, dass in dieser Saison weder nach oben noch nach unten etwas passieren konnte. Normalerweise dürfte das aber nicht sein.“