Zwei Neue für den SC Obersprockhövel

Bülent Gündüz (rechts) ist  beidfüßig und kann in der Offensive auf mehreren Positionen eingesetzt werden.Foto:Rainer Raffalski
Bülent Gündüz (rechts) ist beidfüßig und kann in der Offensive auf mehreren Positionen eingesetzt werden.Foto:Rainer Raffalski
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Sprockhövel..  Seit einer Woche sind die Landesliga-Fußballer des SC Obersprockhövel wieder im Training. Am Sonntag bestreiten die Grünen dann auch ihr erstes Testspiel - ab 14.30 Uhr auswärts gegen Concordia Wiemelhausen.

Der Aufsteiger wird das Rückrundenprogramm mit zwei neuen Spielern angehen. Beide kommen vom Oberligisten Westfalia Herne. Der Wechsel von Defensivspieler Fabien Henning stand ja schon länger fest, neu ist jetzt aber, dass auch Bülent Gündüz für den SC Obersprockhövel auflaufen wird. Mit Gündüz kommt ein Spieler, der in der Offensive auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann. „Er ist sehr flexibel. Auch deshalb, weil er beidfüßig ist“, sagt Obersprockhövels Trainer Sascha Höhle.

Zwei Neue also - das ist die gute Nachricht. Allerdings gibt es rund um den Schlagbaum auch neue Sorgen. Denn Niklas Niedergethmann wird wegen eines Schienbeinbruchs lange ausfallen. Über Niedergethmann kam übrigens auch der Kontakt zu Fabien Henning zustande. Beide spielten früher in der A-Jugend-Mannschaft des Wuppertaler SV. Und über Fabien Henning wurden wiederum die Kontakte zu Bülent Gündüz geknüpft.

Auf Niklas Niedergethmann müssen die Obersprockhöveler also lange verzichten. Doch nicht nur auf den technisch starken Mittelfeldspieler. Auch Alex Valdix wird wegen einer Entzündung der Patellasehne zunächst ausfallen. An einer ganz ähnlichen Verletzung laboriert zudem Kevin Voss.

Solche Nachrichten sind für SCO-Trainer Sascha Höhle allerdings nicht neu, und deshalb nimmt er sie auch mit Fassung hin. „Ich gehe zunächst einmal davon aus, dass Fabien Henning und Bülent Gündüz uns richtig verstärken werden“, sagt der ehemalige Jugend-Nationalspieler. „Immerhin haben sie zuvor in der Oberliga gespielt, und einem Landesligisten werden sie sicherlich gut tun.“

Neuer Optimismus also bei den Obersprockhövelern, die nach der großen Aufstiegseuphorie zunächst einige Dämpfer hinnehmen mussten. Im Auftaktspiel gegen den SV Herbede hatte der SCO bei einer 0:1-Niederlage zwar großes Pech, doch danach stieß die Mannschaft an ihre Grenzen. Erst am achten Spieltag gab es beim 4:3 gegen Mühlhausen-Ülzen den ersten Saisonsieg, der aber auch noch die Wende bedeutete. Ganz bitter war dann die 0:8-Niederlage gegen Wanne.

Zwei Siege zum Abschluss

Doch die Obersprockhöveler zeigten dann Kämpfer-Qualitäten. Sie berappelten sich wieder und stellten in den letzten beiden Spielen des Jahres 2014 durch Siege gegen Haspe und Herbede wieder den Anschluss ans untere Mittelfeld her. „Diese beiden Siege waren natürlich enorm wichtig für uns“, sagt Sascha Höhle. „Denn sonst wären wir schon klar abgeschlagen gewesen. Jetzt glaube ich aber wieder fest daran, dass wir am Ende den Klassenerhalt schaffen.“