Wolfgang Fischer gewinnt bei der Europameisterschaft Gold

Wolfgang Fischer ist in diesem Jahr extrem erfolgreich. Der Doppelsieg bei der Europameisterschaft war aber ganz sicher der Höhepunkt.Foto: Fischer
Wolfgang Fischer ist in diesem Jahr extrem erfolgreich. Der Doppelsieg bei der Europameisterschaft war aber ganz sicher der Höhepunkt.Foto: Fischer
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Hattingen..  Ein toller Tag für den Kraftsportler Wolfgang Fischer. Der Hattinger gewann bei der Europameisterschaft zweimal Gold.

Nachdem Fischer bereits Deutscher Meister wurde und bei den offenen Britischen und Irischen Meisterschaften siegte, gelang ihm jetzt in der Butts Park Arena im britischen Coventry ein weiterer Erfolg.

Früher Ringer beim PSV Ennepe

Sowohl im Bankdrücken (137,5 kg) als auch im Kreuzheben (180 kg) wurde er im Rahmen der Europameisterschaft der World Powerlifting Union (WPU), bei der mehr als 130 Teilnehmer an den Start gingen, in der Klasse bis 90 Kilogramm bei den 45- bis 50-jährigen Kraftsportlern Erster. Zum Titelgewinn gratulierte dann auch der amtierende WPU-Präsident Marcus Griffiths (GB) Wolfgang Fischer persönlich – wie natürlich auch die Vereinskameraden vom PSV Ennepe nach seiner Heimkehr.

Zum Kraftsport ist der Holthauser erst relativ spät gekommen. In Hattingen machte er sich zuvor als Ringer einen Namen. Seine erfolgreichste Zeit hatte er in den 1980er Jahren. Als junger Nachwuchskämpfer war er 1975 der Ringer-Abteilung des PSV Ennepe beigetreten und sammelte erste Erfahrungen auf der Matte. 1981 wurde er dann bei der Westfalenmeisterschaft Dritter, ein Jahr später gewann er bei der Bezirksmeisterschaft die Bronzemedaille, und bei Kreismeisterschaften war er immer auf vorderen Plätzen zu finden.

1987 wurde er bei der Landesmeisterschaft Vierter, 1987 gelang ihm gar der Sprung auf Platz zwei.

Beendet wurde die erfolgreiche Karriere als Ringer dann, als sich Wolfgang Fischer für zwölf Jahre bei der Bundeswehr verpflichtete.

Im Jahr 2001 zog er dann zwar wieder nach Hattingen und trainierte auch wieder beim PSV Ennepe, doch an Turnieren nahm er nicht mehr teil.

Doch er fand schnell ein anderes sportliches Hobby. Durch einen Arbeitskollegen kam er zum Kraftsport – und schrieb dann eine ganz neue Erfolgsgeschichte.