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Wietzke-Sieben gelingt Wiedergutmachung

20.01.2015 | 16:23 Uhr
Wietzke-Sieben gelingt Wiedergutmachung
Da geht es lang: Das Team von Trainer Ingo Wietzke feierte einen wichtigen Erfolg. Links: Wietzkes Trainer-Partner Heinz Knaup.Foto: Archiv, Fischer

Sprockhövel. Einen vor allem für den Kopf wichtigen Sieg feierten die Handballerinnen der TSG Sprockhövel bei ihrem 29:23-Heimsieg über den TV Unna. Die Niederlage gegen den Aufsteiger im allerersten Saisonspiel hatte nämlich weder das Team vergessen, noch das damals ganz frische im Amt installierte Trainergespann Ingo Wietzke und Heinz Knaup.

„Das Hinspiel war mein erstes Spiel als Trainer im Erwachsenenhandball“, erinnert sich Wietzke, der mit Knaup kurzfristig für den im Sommer zurückgetretenen Torsten Karbenk einsprang und zuvor im Jugendbereich tätig war. „Für mich war dieses Spiel jetzt deswegen sehr wichtig.“

Enge Deckung gegen Weltzien

Nur in den Anfangssekunden sah es so aus, als würde die TSG-Revanche nicht gelingen: Zum ersten und einzigen Mal in dieser Partie gingen die Gäste in Führung. Schnell gelang der Ausgleich durch Jenny Böhmer. Und dann lief die Sprockhöveler Maschine, auch wenn es zunächst noch Abstimmungsprobleme in der Abwehr gab. Als die dann nach einer Auszeit auch noch abgestellt waren, zog die Mannschaft von Ingo Wietzke Tor um Tor davon: von 5:3 bis auf ein zwischenzeitliches 10:4. Weil nun aber Unna reagierte und Simone Weltzien versuchte aus dem Spiel zu nehmen, schrumpfte der Vorsprung bis zur Pause auf 11:9.

Einen richtig großen Vorsprung erspielten sich die Sprockhövelerinnen auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht. Vielmehr war es ein ständiges Hin und Her, ehe die Gäste beim 16:16 zum ersten Mal nach der Anfangsphase wieder zum Ausgleich kamen. Aber dann setzte die TSG zum vorentscheidenden Lauf an: Angeführt von der in dieser Phase überragenden Pat Schneider traf in den folgenden acht Minuten ausschließlich die TSG. Jenny Schmidt, Simone Weltzien und Jenny Böhmer schraubten den Zwischenstand auf 25:17 – Sprockhövel war uneinholbar vorne. Auch die offene Deckung, von Unna als letzter Versuch eingesetzt, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben, verpuffte ohne Effekt. Zwar leistete sich Sprockhövel noch ein paar Unsicherheiten in der Abwehr, aber auch Unna war dort sehr verletzlich. Die etatmäßige Torhüterin hatte nach einem unbeabsichtigten Kopftreffer von einer Feldspielerin ersetzt werden müssen.

Mit dem 29:23-Erfolg gelang dem Wietzke-Team nicht nur die Wiedergutmachung für das Hinspiel. Der Tabellenfünfte vergrößerte seinen Vorsprung auf Unna auf drei Punkte und zog durch die Niederlage der HSG Hohenlimburg an dieser vorbei. Natürlich sorgte das bei den Sprockhövelerinnen für große Freude, denn nach dem Trainerwechsel, Personalproblemen und holprigem Saisonstart ging es von Beginn an eigentlich hauptsächlich um den Klassenerhalt. Und was das anbetrifft, sind 14:10 Punkte schon ein tolles Polster. „Das war ein Auftakt nach Maß“, sagte Ingo Wietzke. „So stellt man sich das vor.“

TSG Sprockhövel -
TV Unna 29:23

TSG: Mühlhaus, Thronicker; Laura Ascherfeld, Lena Ascherfeld, Böhmer (8), Bugal (2), Hiby, Ruthenbeck (3), Schmidt (2), Schneider, Valero (1), Weltzien (7/5).

Sebastian Schneider

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2015-01-20 16:23
Hattingen Sprockhövel