Wiedersehen mit alten Bekannten

Ingo Brebach stand lange auch für die Westfalia an der Linie.Foto:Olaf Ziegler
Ingo Brebach stand lange auch für die Westfalia an der Linie.Foto:Olaf Ziegler
Foto: WAZ FotoPool / Olaf Ziegler

Hattingen/Witten..  Schon am Samstag bestreitet Handball-Landesligist DJK Westfalia Welper das nächste Heimspiel. Die Welperaner empfangen den Nachbarn TuS Bommern zum Lokalderby. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Halle Marxstraße.

Dann gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Welperaner Trainer Ingo Brebach und den Ex-Torhütern André Bauer und Mathias Kilfitt. Dieses Trio steht mit dem TuS Bommern an der Tabellenspitze und eilt spätestens nach dem 24:20-Erfolg über den unmittelbaren Konkurrenten HC Heeren-Werve mit Riesenschritten dem Aufstieg in die Verbandsliga entgegen. Erst ein einziges Pünktchen haben die Bommeraner bisher liegen lassen. Und das gleich zum Saisonauftakt beim 28:28 gegen den TuS Hattingen II.

Starke Wittener Deckung

Das Prunkstück der Wittener ist die Deckung – gepaart mit dem Torwartgespann Mathias Kilfitt/André Bauer. Nur 266 Gegentore in zwölf Spielen sprechen eine eindeutige Sprache. Sogar der HC Heeren-Werve bekam mit dem torreichsten Angriff der Liga, der in dieser Saison schon viermal die 40-er Schallmauer knackte, in Bommern in Sachen Defensive eine Lektion erteilt. Ganze 20 Treffer gelangen dem HC, eine eher mickrige Ausbeute für ein Spitzenteam.

Auch Dominik Braunheim, der in Abwesenheit von Trainer Michael Wolf die Welperaner auf das Spiel vorbereitet hat, sieht den TuS Bommern nicht nur im Spiel gegen seine Westfalia, sondern auch im Rennen um die Meisterschaft als „turmhohen Favoriten“ an. „Der Innenblock der Bommeraner 6:0-Deckung mit den beiden guten Torhütern dahinter ist das Prunkstück dieser Mannschaft. Da gibt es kaum ein Durchkommen“, lobt der DJK-Coach die Abwehr der Gäste. Dennoch will sich die DJK keineswegs schon vor dem Anpfiff geschlagen geben. „Wir haben ja zu Hause schon gezeigt, dass wir auch mit guten Mannschaften mithalten können. Das werden wir auch gegen den TuS Bommern versuchen. Zu verlieren haben wir nichts, denn etwas Zählbares erwartet ja niemand von uns. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und uns Selbstvertrauen und Motivation für den Kampf um den Klassenerhalt holen. Wir haben keine Angst und freuen uns auf das Spiel“, sagt Braunheim, der ja bekanntlich auf Marc Schulz und Björn Trompeter und möglicherweise auch auf Sören Baumann (angeschlagen) und Sergej Schott (erkrankt) verzichten muss.