Westfalia Welper verliert Regisseur Björn Trompeter

Björn Trompeter wird nicht mehr für die Westfalia spielen. Zurzeit ist er verletzt, in der nächsten Saison wird er für den TuS-Bommern spielen.Foto:Klaus Pollkläsener
Björn Trompeter wird nicht mehr für die Westfalia spielen. Zurzeit ist er verletzt, in der nächsten Saison wird er für den TuS-Bommern spielen.Foto:Klaus Pollkläsener
Foto: WAZ-FotoPool

Hattingen..  Mit einem Auswärtsspiel beim TuS Westfalia Hombruch geht die DJK Westfalia Welper in den 18. Spieltag der Handball-Landesliga. Die Welperaner gelten beim Tabellenvierten trotz des überzeugenden 35:22-Heimsieges im Nachbarschaftsduell gegen den HSV Herbede als Außenseiter. Das Spiel wird am Samstag ab 20 Uhr in der Sporthalle Renninghausen, Am Hombruchsfeld 55, Dortmund, ausgetragen.

Die von Jörn Uhrmeister trainierten Dortmunder haben fünf ihrer letzten sechs Spiele gewonnen. Jörn Uhrmeister kennt die Welperaner Mannschaft bestens und kann sein Team so natürlich gut auf die Stärken und Schwächen der DJK einstellen. „Jörn ist ein richtiger Taktikfuchs und wird sich sicherlich etwas einfallen lassen“, ist auch Welpers Trainer Michael Wolf von den Fähigkeiten Uhrmeisters überzeugt. „Jörn war seinerzeit in der A-Jugend in Welper schon mein Torwart und später auch mein Co-Trainer zu Bundesligazeiten bei Borussia Dortmund und dann auch beim Regionalligisten VfL Eintracht Hagen“, sagt Wolf, der allerdings mit seinem Team nicht nach Dortmund fährt, um sich schon vor der Partie geschlagen zu geben.

Ganz im Gegenteil. Die Welperaner haben ihrerseits durch den klaren Erfolg am letzten Wochenende gegen den HSV Herbede wieder mächtig Selbstvertrauen getankt und wollen in Hombruch zeigen, dass sie auch auswärts guten Handball bieten können. „Ich vertraue auf die Spieler, die gegen Herbede so hervorragend gespielt haben. Wir haben trotz des Erfolges in dieser Woche zwar locker, aber doch sehr konzentriert trainiert und wollen mal schauen, ob wir in Dortmund etwas holen können. Schließlich haben wir gegen Hombruch beim 31:31 auch zu Hause gut ausgesehen“, sagt Michael Wolf. Im Hinspiel kassierten die Welperaner den Ausgleich erst zwei Sekunden vor Schluss.

Talent Philipp Zaghow im Kader

Die Welperaner wollen zukünftig zweigleisig fahren. Auf der einen Seite soll der Klassenerhalt so früh wie möglich endgültig unter Dach und Fach gebracht werden, und zum anderen will Michael Wolf auch Spielern wie Robin Soliga und David Rehbein, der sich im Training ständig von seiner besten Seite zeigt, mehr Spielanteile geben. Und mit Philipp Zaghow kommt auch ein A-Jugendlicher dazu, der gerade seine Spielberechtigung für die Senioren erhalten hat.

Nicht mehr für die DJK Westfalia Welper auflaufen wird der derzeit mit einem Kreuzbandriss pausierende Björn Trompeter. „Björn hat der Mannschaft mitgeteilt, dass er in der nächsten Saison für den TuS Bommern spielen wird“, so Wolf.