Westfalia Welper ohne Chance
28.02.2010 | 20:01 Uhr 2010-02-28T20:01:00+0100
Die DJK Westfalia Welper war dem Tabellenführer Borussia Höchsten nicht gewachsen.
DJK Westfalia Welper - TuS Borussia Höchsten 18:27
„Spielfilm”: 3:3, 5:8, 7:10, 7:12 (Hz.), 11:14, 13:16, 13:20, 15:24, 28:27.
DJK: Moog, Heinrichsmeier; Andreas (1), Sommer (4), Jasinski (3), Schawacht (3), D. Bauer (1), Unger (1), Bouali (2), Weinheimer (1), Maerz (1), Lask (1/1), D. Brikmann.
„Höchsten hat nicht deshalb gewonnen, weil die Borussen hier einen genialen Handball gespielt, sondern weil wir den Gegner stark gemacht haben. Gegen die Dortmunder darf man nicht nur reagieren, man muss agieren”, sagte ein enttäuschter Welperaner Trainer Ingo Brebach unmittelbar nach Spielschluss.
Die DJK wirkte im Angriff nicht einfallsreich genug, um gegen die offensive Abwehrreihe des TuS Ängste verbreiten zu können. Von der zuletzt so gelobten Heimstärke war spätestens nach dem 13:16 nichts mehr zu sehen. Höchsten zog entscheidend auf 20:13 davon. „Das war nichts”, kritisierte Brebach, der wehmütig beobachtete, wie seine Spieler die Verantwortung ständig an den nächstpostierten Kollegen weiter schoben. Die Verunsicherung resultierte aus einer gravierenden Abschlussschwäche, die ihren Höhepunkt in sechs verworfenen Siebenmetern fand.
Kritisch bewertete Brebach auch die Schiedsrichter. „Sie haben sehr kleinlich gepfiffen”, so der Trainer, der selbst in der Schlussphase eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam und schon nach knapp 20 Minuten seinen Kapitän Fabian Andreas durch eine Rote Karte verlor. Verantwortlich für die Niederlage aber waren die Unparteiischen nicht. Das war nun einmal die im dicksten Abstiegskampf steckende Mannschaft, die dem Tabellenführer einfach nicht gewachsen war. Leid tun konnte einem nur Torwart Andreas Moog, der die gesamten 60 Minuten im Tor stand und eine starke Leistung ablieferte.Die Lage der DJK im Kampf um den Klassenerhalt hat sich auf jeden Fall verschlechtert, da fast alle Konkurrenten Punkte sammeln konnten.
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