Westfalia Welper noch ausgebremst

Christoph Heinrichsmeier ärgerte sich sehr über das letzte Tor.Foto:Svenja Hanusch
Christoph Heinrichsmeier ärgerte sich sehr über das letzte Tor.Foto:Svenja Hanusch
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen.. DJK Westfalia Welper II -
HSG Gelsenkirchen 28:29

Im Kampf um den Erhalt der Bezirksliga ereilte die DJK Westfalia Welper II ein brutaler Rückschlag. Absolut unnötig und in vorher kaum einmal gesehener Art und Weise verlor die DJK ihr Heimspiel gegen die HSG Gelsenkirchen mit 28:29.

Mit einer stark veränderten Mannschaft wollte die Zweitvertretung der DJK im Abstiegskampf zur Aufholjagd blasen. Herausgekommen ist aber ein herber Dämpfer mit der Erkenntnis, dass der Abstieg nach dieser Niederlage wohl kaum mehr zu verhindern sein wird.

Der Tabellenletzte war nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit auf dem besten Weg, die beiden Punkte einzufahren. Spätestens nach der 25:22-Führung deutete alles darauf hin. Doch es kam völlig anders. 45 Sekunden vor Schluss musste Welper durch den nie in den Griff zu bekommenden Patrick Kaysers den 28:28-Ausgleich einstecken.

Doch auch in Überzahl gelang der DJK die erneute Führung nicht; der Wurfversuch, rund zehn Sekunden vor Schluss, schlug fehl. Die DJK unterband den letzten Konter der Gäste sicherlich mehr als zwölf Meter vor dem eigenen Tor durch ein taktisches Foul. Die Zeit lief ab. So musste der Freiwurf direkt ausgeführt werden. Der Sieg schien sicher. Und dann nahm dieser Patrick Kaysers den Ball in die Hand, täuschte kurz an und hämmerte die Kugel aus der halblinken Megadistanz in das obere rechte Tordreieck. Unglaublich.

„Ich kam einfach nicht dran“, ärgerte sich DJK-Torwart Christoph Heinrichsmeier über sich selbst, aber auch über seine Teamkollegen in der Mauer, die nicht in der Lage waren, den Ball zu blocken.

In dieser fast schon aussichtslosen Situation muss die DJK bei nunmehr drei Punkten Rückstand jetzt unbedingt die letzten drei Spiele gegen ihre unmittelbaren Konkurrenten gewinnen und darauf hoffen, dass die Rivalen auch noch weitere Punkte liegen lassen. Der erhoffte Aufschwung ist auf jeden Fall gnadenlos verpufft.

„Spielfilm“: 3:2, 3:5, 6:5, 9:8, 12:13 (Hz.), 15:13, 18:18, 23:20. 25:22, 25:25, 28:28, 28:29.
DJK: Heinrichsmeier, Feick; Kothe-Marxmeier (3), Jasinski (6), Schott (7), Boskamp (5), Rehbein (4), Funke (2), Lemke (1), Porbeck, Buchmüller, M. Kotzem.