Westfalia Welper macht die Trainer fit

Michael Wolf ist ein anerkannter Handball-Fachmann. Von seinem Wissen sollen jetzt auch andere Trainer pofitieren.Foto:Olaf Ziegler
Michael Wolf ist ein anerkannter Handball-Fachmann. Von seinem Wissen sollen jetzt auch andere Trainer pofitieren.Foto:Olaf Ziegler
Foto: WAZ FotoPool / Olaf Ziegler

Hattingen..  Bei der Ausbildung ihrer Trainer geht die DJK Westfalia Welper neue Wege. Unter der Leitung von Michael Wolf und Dominik Braunheim nahmen neben dem Coach des Damenteams, Tobias Lask, elf Jugendtrainer der Westfalia und mit Simone Weltzien und Georg Böhmer auch zwei Übungsleiter der TSG Sprockhövel an einem von der DJK selbst veranstalteten Trainerlehrgang teil.

Schwerpunkt dieses Seminars war das alters- und entwicklungsgerechte Training im Jugendbereich. Aufgeteilt wurden die Inhalte in Theorie (Michael Wolf) und Praxis (Michael Wolf und Dominik Braunheim). Als „Demomannschaften“ stellten sich das Damenteam und die C-Jugendmannschaft der DJK zur Verfügung.

DJK-Vorsitzender Fabian Andreas war total begeistert: „Ich glaube, dass alle Teilnehmer viel für Ihre Trainertätigkeit mitnehmen konnten. Die Lehrgangsleiter haben die für jedes Alter idealen Trainingsschwerpunkte und Trainingsmethoden aufgezeigt, mit denen man beste Ergebnisse erzielen kann. So wusste ich vorher zum Beispiel nicht, in welchem Alter man die Koordination oder auch die Maximalkraft am wirkungsvollsten verbessern kann“, lobte Andreas das von Michael Wolf erarbeitete Konzept.

Der Schulleiter der Elsa –Bränd­ström-Realschule in Essen (Eliteschule des Sports, Sportschule NRW) und aktuelle Coach der Landesligamannschaft der DJK, ist Inhaber der A-Lizenz und kann auf jahrelange Trainertätigkeiten auf allen Ebenen zurückgreifen. Er war Ende der 1990er Jahre bis 2001 mit den Bundesligadamen von Borussia Dortmund national und international sehr erfolgreich, und auch als Trainer des Regionalligisten Eintracht Hagen arbeitete Wolf viele Jahre auf hohem Niveau. Auch C-Lizeninhaber Dominik Braunheim, derzeit Co-Trainer von Wolf, hat schon umfangreiche Erfahrungen als Trainer von Jugend-, Damen und Herrenmannschaften gesammelt.

Der Lehrgang fand auch bei Simone Weltzien, Trainerin der weiblichen A-Jugend und Spielerin im Landesligateam der TSG Sprockhövel großen Anklang. „Das war ein toller Tag mit vielen neuen Ideen und Anregungen für unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Es wäre sehr schön, wenn solche Veranstaltungen viel öfter stattfinden würden, das nächste Mal vielleicht ja sogar in Sprockhövel“, fand Simone Weltzien nur lobende Worte. Fabian Andreas versprach, dass die ohnehin schon einen richtig guten Job machenden Trainer nun durch den Verein regelmäßig weiter fortgebildet werden sollen, auch um die Trainingsziele und Inhalte für die jeweiligen Spielzeiten festzulegen.

Eine „negative Kritik“ gab es aber dann doch. „Die Kaffeemaschine hat nicht gut funktioniert und ist immer übergelaufen“, gab der schmunzelnde Tobias Lask abschließend noch einen Einblick „in die Versorgungsnöte“ der Teilnehmer.