Westfalia wartet immer noch auf den ersten Sieg
20.11.2009 | 16:46 Uhr 2009-11-20T16:46:00+0100Die Lage wird immer ungemütlicher: Handball-Landesligist Westfalia Welper hat nach sechs Partien immer noch keinen Sieg auf dem Konto. Zuletzt enttäuschte die Brebach-Sieben beim 24:34 gegen die HSG Wetter/Grundschöttel auch ihren Trainer bitter.
Aber Ingo Brebach blickt positiv auf die Heimpartie gegen den Soester TV II am heutigen Samstag (Anwurf: 19 Uhr, Halle Marxstraße): „Ich bin froh, dass es sofort weitergeht”, sagt er. „Es ist wichtig, dass wir viel spielen. Ich würde sogar am liebsten noch unter der Woche spielen.”
Brebach ist sich bewusst, dass die Lage immer prekärer wird: „Es ist eine komplizierte Zeit, viele Leute fangen an sich Gedanken zu machen. Aber: „Keiner ist näher an der Mannschaft als ich.”
Und Hoffnung hat Brebach auch: „Wir haben einen jungen, frischen Kader. Gegen Soest müssen wir Willen und Leidenschaft an den Tag legen.” Dass das gegen einen Gegner wie Soest nötig ist, darauf weist Brebach selbst hin. „Wir müssen unheimlich konzentriert sein, denn gegen die fängt man sich sonst auch mal schnell 40 Tore.”
Besonderen Respekt hat der Trainer vor der Spielweise der Regionalliga-Reserve. „Das ist die temporeichste Mannschaft der Liga, die spielen eine unglaubliche schnelle Mitte.”
Perfekt sind aber auch die Gäste nicht: Wie man Soest das Leben schwer macht, hat die Westfalia schon in der vergangenen Saison selbst gezeigt. Ende März erreichten die Gäste in der Halle an der Marxstraße in letzter Sekunde ein glückliches 31:31-Unentschieden. Damals spielte Welper mit Willen und Leidenschaft.
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