Westfalia verliert den Anschluss

Daniel Schawacht zog sich schon früh eine Rückenverletzung zu. Welper ist aber auf die Treffsicherheit des Rückraumschützen angewiesen.Foto:Walter Fischer
Daniel Schawacht zog sich schon früh eine Rückenverletzung zu. Welper ist aber auf die Treffsicherheit des Rückraumschützen angewiesen.Foto:Walter Fischer
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Hattingen.. SV Teutonia Riemke -
DJK Westfalia Welper II 32:23

Der Tabellendritte war für die DJK Westfalia Welper II eine Nummer zu groß. Der immer noch auf den zweiten Rang schielende SV Teutonia Riemke II beherrschte weite Strecken des Spiels und gewann am Ende hochverdient.

Angesichts des erstmals richtig großen Kaders waren die Welperaner mit zuversichtlichen Gefühlen angereist. Entsprechend konzentriert gingen die Gäste die ersten Minuten auch an und lieferten vor der Pause durchaus ein Spiel auf Augenhöhe ab.

Die DJK musste aber schon früh mit dem Handicap leben, dass sich ihr Rückraumschütze Daniel Schawacht ohne gegnerische Einwirkung eine Rückenverletzung zuzog. Das schwächte die Welperaner, die auf die Treffsicherheit ihres langen Torjägers angewiesen sind, natürlich sehr.

Nach dem Seitenwechsel wollte die DJK Westfalia Welper dranbleiben. Doch das gelang bei weitem nicht. Viel zu behäbig in der Abwehr, gestatteten die Welperaner den Teutonen zahlreiche so genannte leichte Tore aus dem Rückraum und durch technische Fehler auch bei schnellen Kontern.

Zwischenzeitlich zwölf Tore zurück

Da auch in der Offensive die Zielgenauigkeit nachließ, zog Riemke auf und davon. Der Vorsprung wuchs zwischenzeitlich auf zwölf Tore an. „Da waren wir am Ende schon froh, dass wir noch ein wenig verkürzen konnten“, sagte Welpers Maximilian Kothe-Marxmeier.

Durch diese erneute Niederlage hat die Abstiegsgefahr inzwischen beängstigende Formen angenommen. Der Abstand zum sicheren drittletzten Platz beträgt beachtliche fünf Punkte. Diese gilt es nun in den noch ausstehenden vier Spielen aufzuholen. Völlig unmöglich ist das trotz des großen Rückstandes nicht. Welper trifft nämlich nur noch auf Gegner, die allesamt selbst noch in den Abstiegskampf verstrickt sind.

„Spielfilm“: 4:4, 10:9, 15:12 (Hz.), 23:17, 32:20, 32:23.
DJK Welper II: Heinrichsmeier, Wanders; Rehbein (2), Bauer (3/1), Jasinski (7/4), Schawacht, Willeke (1), Kothe-Marxmeier (2), Schott (1), M. Kotzem (4), Funke (2/1), Lemke, Porbeck (1).