Westfalia fehlt noch ein Punkt

Michael Wolf wird die Westfalia nur noch bis zum Saisonende trainieren. Mit Andreas Kuno ist ein Nachfolger bereits gefunden.Foto:Volker Speckenwirth
Michael Wolf wird die Westfalia nur noch bis zum Saisonende trainieren. Mit Andreas Kuno ist ein Nachfolger bereits gefunden.Foto:Volker Speckenwirth
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Hattingen..  Im Heimspiel gegen den TuS Ickern will die DJK Westfalia Welper am Sonntag (18 Uhr, Halle Marxstraße) auch die letzten Zweifel am Erhalt der Handball-Landesliga endgültig beseitigen.

Dazu muss unbedingt zumindest ein Unentschieden her. Denn trotz des Acht-Punkte-Vorsprungs auf den Tabellenvorletzten SG Handball Hamm III kann Hamm bei vier noch ausstehenden Spielen ja noch gleichziehen. Im dann entscheidenden direkten Vergleich hat die DJK nämlich den Kürzeren gezogen.

„Wir haben das Trainingspensum angezogen, um nachdrücklich noch einmal klarzumachen, dass die Saison noch nicht beendet ist. Die Spieler waren nach den Einheiten zwar richtig kaputt, sind jetzt aber für das Spiel gegen Ickern sensibilisiert“, sagt Welpers Trainer Michael Wolf. Wolf hat sich mit den Spielern darauf verständigt, dass sie die schwache Partie mit der 22:29-Niederlage bei der Ahlener SG II nur durch ein gutes Spiel gegen den TuS Ickern vergessen lassen können.

Dazu will die Wolf-Sieben an die bärenstarke Vorstellung aus dem Heimspiel gegen den HC TuRa Bergkamen II mit dem überzeugenden 34:22-Erfolg anknüpfen und die treuen Fans im vorletzten Heimspiel noch einmal begeistern. „Schließlich wollen wir uns die bisher so überaus positiv verlaufene Saison nicht auf den letzten Metern noch kaputt machen“, fordert der Trainer, den entscheidenden Zähler zur endgültigen Rettung nun am Sonntag selbst zu holen und nicht auf einen Punktverlust des Rivalen zu warten.

Der als sehr heimstark geltende Tabellenfünfte hat in dieser Saison auswärts erst dreimal gewonnen. Dass Ickern das Siegen in der Fremde aber nicht endgültig verlernt hat, stellte die Mannschaft am letzten Spieltag vor der Osterpause mit einem 25:20-Sieg beim HC TuRa Bergkamen II unter Beweis. Michael Wolf erwartet einen Gegner auf Augenhöhe mit einer robusten 6:0-Deckung und individuell starken Spielern in der Offensive.

Die DJK vertraut ihrerseits auf ihre gute Abwehrarbeit und kann auch wieder auf den zuletzt fehlenden Philipp Zaghow zurückgreifen.