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Welpers Euphorie wird gebremst

23.01.2015 | 16:55 Uhr
Welpers Euphorie wird gebremst
Sergej Schott war zuletzt glänzend aufgelegt, ist jetzt aber verletzt.Foto:Speckenwirth

Hattingen. Eigentlich müssten bei der DJK Westfalia Welper nach dem Sensationssieg gegen den TuS Bommern Jubel, Trubel und Heiterkeit herrschen. Die Euphorie ist allerdings vor dem Spiel beim VfL Gladbeck II am Samstag (16.30 Uhr) deutlich gebremst. Die Mannschaft von Trainer Michael Wolf drücken arge Personalsorgen.

Wolf, der gegen Bommern von Dominik Braunheim vertreten wurde, sagt, er habe nach seiner Rückkehr im Training eine unbekümmerte Mannschaft mit einem nochmals gestärkten Teamgeist erlebt. Gerne würde er den Schwung aus dem Bommern-Spiel mitnehmen. Aufgrund der Personallage muss er allerdings die Erwartungen dämpfen.

Denn gegen der von Wolfs Vorgänger Ingo Brebach trainierten Spitzenreiter aus Witten haben sich mehrere Spieler verletzt. „Der Handballgott hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so formuliert Michael Wolf es. „Sergej Schott hat gegen Bommern eines der besten Spiele seiner Karriere gemacht, sich dabei aber leider die Bizepssehne gerissen.“

Damit fällt nach Björn Trompeter bereits der zweite Mittelmann im Rückraum aus. Als Ersatz war zunächst Janosch Sproedt aus der zweiten Mannschaft vorgesehen, er steht aber wegen einer Veranstaltung an der Uni nicht zur Verfügung. Robin Soliga ist aus beruflichen Gründen nicht dabei.

Ganz stark war gegen Bommern auch Nils Pradtke. Auch sein Einsatz ist aber noch äußerst fraglich. „Er hat seit dem Spiel erhebliche Schulterprobleme“, sagt Michael Wolf. „Dominik und ich stehen vor der schwierigen Aufgabe, trotzdem eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen.“

Die Stimmung ist also zwiegespalten. Hoffnung sollte der DJK aber machen, dass sie das Hinspiel gegen Gladbeck zum Saisonauftakt gewonnen hat. Der Drittletzte hat derzeit acht Punkte und damit drei weniger als die Welperaner auf dem Konto.

Mit einem Spaziergang in der Halle an der Schützenstraße sollte dennoch niemand rechnen. „Bisher hat Gladbeck die zweite Mannschaft noch nicht stark gemacht, aber man weiß nie, was passiert“, sagt Michael Wolf. „Umso gewarnter sind wir, wenn wir dorthin reisen.“

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2015-01-23 16:55
Hattingen Sprockhövel