Welperanern geht am Ende die Luft aus

David Rehbein nutzte viele Lücken in der Gäste-Deckung aus und erzielte vier Tore für die DJK Westfalia Welper II.Foto:Walter Fischer
David Rehbein nutzte viele Lücken in der Gäste-Deckung aus und erzielte vier Tore für die DJK Westfalia Welper II.Foto:Walter Fischer
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Hattingen.. DJK Westfalia Welper II -
DJK Oespel-Kley 26:32

Die Zweitvertretung der DJK Westfalia Welper lieferte der DJK Oespel-Kley lange Zeit ein ausgeglichenes Spiel. Am Ende aber mussten sich die Welperaner dem Favoriten noch recht deutlich mit 26:32 geschlagen geben.

Der Tabellendritte der Bezirksliga begann mit einer 6:0-Abwehrformation. Darauf stellten sich die Welperaner schnell ein. Dominik Bauer und Daniel Schawacht nutzten ihre Größenvorteile prima aus und warfen die DJK früh mit 4:2 in Führung. Das war aber nur möglich, weil Welpers Torwart Christoph Heinrichsmeier schon in der Anfangsphase mit tollen Paraden glänzte. Die Dortmunder merkten schnell, dass sie den Gastgebern in die Karten gespielt hatten und änderten bereits nach rund zehn Minuten ihre Taktik. Manndeckung für alle hieß von nun an die Devise. Und diese Variante beherrschte von diesem Zeitpunkt an das Spiel bis zum Ende. Zunächst kam die DJK Welper mit der offensiven Deckung noch gut klar. Dominik Bauer und allen voran David Rehbein nutzten die sich auftuenden Lücken mit Durchsetzungsstärke bzw. quirligen Antritten gut aus. So gab es bis zur Pause ein abwechslungsreiches, aber auch recht ausgeglichenes Spiel.

Bis zum 20:20 ging das dann nicht zuletzt aufgrund schöner Treffer von Alexander Bednarek auch so weiter. Doch schnell wurde deutlich, dass die jungen und äußerst laufstarken Gäste mit ihrer Spielweise den Welperanern konditionell sehr weh taten und immer größere Probleme bereiteten. Den Welperanern ging trotz ihres recht großen Kaders ganz einfach die Puste aus. Oespel nutzte eine eklatante Schwächeperiode der Westfalia gnadenlos aus und setzte sich mit sechs Toren in Folge entscheidend auf 26:20 ab.

Überhastete Angriffe

Die Hausherren schlossen ihre Angriffe in dieser Phase überhastet und unpräzise ab und liefen immer wieder in die blitzschnellen Gegenstöße der Dortmunder hinein. Die Welperaner bekamen einfach keinen Zugriff auf ihre Gegner mehr. Den Sechs-Tore-Rückstand konnte Welper dann aber auch dank einer bärenstarken Partie von Schlussmann Christoph Heinrichsmeier bis zum Abpfiff verteidigen.

Der Welperaner Schlussmann sorgte zwischenzeitlich auch für ein ganz besonderes Highlight. Mit einem präzisen Wurf durch die ganze Halle erzielte Heinrichsmeier aus dem Spiel heraus einen Treffer. Ein Tor erzielte auch Jacob Schotte bei seinem Bezirksligadebüt für die von Janosch Sproedt betreute DJK Welper II.

„Spielfilm“: 4:2, 8:8, 12:14 (Hz.), 20:20, 20:26, 26:32.
Welper: Heinrichsmeier (1); Bednarek (4), Bauer (7), M. Kotzem, D. Kotzem, Jasinski (4), Rehbein (4), Schawacht (5), Peveling, Porbeck, Kothe-Marxmeier, Schotte (1).