Welperaner machen großen Sprung nach vorne

Christopher Heinrichsmeier machte im Tor der Westfalia hinter einer guten Deckung einen hervorragenden Job.Foto:Svenja Hanusch
Christopher Heinrichsmeier machte im Tor der Westfalia hinter einer guten Deckung einen hervorragenden Job.Foto:Svenja Hanusch
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen.. DJK Westfalia Welper -
HSG Rauxel-Schwerin 28:23

Die zweite Mannschaft der DJK Westfalia Welper sendet in der Handball-Bezirksliga wieder Lebenszeichen. Die Welperaner schlugen die HSG Rauxel-Schwerin mit 28:23 und schafften damit den dritten Sieg in Folge.

Welper, zuvor noch Tabellenletzer, machte in der Liga zwei Plätze gut und steht jetzt auf Rang zwölf. Ein direkter Abstiegsplatz ist das nicht mehr, im schlimmsten Fall ein Relegationsplatz.

Doch eigentlich sind die Welperaner davon überzeugt, dass sie in der Tabelle weiter klettern werden. Das ist auch gut möglich, denn die DJK ist aktuell mit drei Mannschaften punktgleich und steht nur wegen des schlechteren Torverhältnisses noch auf Platz zwölf.

„Ich habe mir auch zuvor gar nicht so große Sorgen gemacht“, sagte DJK-Spieler Max Kothe-Marxmeier, der mit sieben Toren am Erfolg gegen Rauxel-Schwerin beteiligt war. „Ich war mir relativ sicher, dass wir die wichtigen Spiele gewinnen werden.“

Vor dem Spiel gegen die HSG Rauxel-Schwerin gab es aber schon einige Bedenken, denn mit Dominik Bauer und Daniel Schawacht fielen zwei ganz wichtige Rückraumspieler aus.

Doch die Welperaner kompensierten das gut. Sie arbeiteten in der Deckung vor dem sehr starken Torwart Christopher Heinrichsmeier gut, und sie trugen ihre Angriffe auch konzentriert vor. In der ersten Halbzeit gab es allerdings noch leichte Probleme. Die Gastgeber lagen zur Pause noch mit 11:12 zurück, warfen dann aber bis zur 42. Minute eine 16:11-Führung heraus.

Sergej Schott hilft auf der Bank

„Unser Tempo-Spiel hat gut geklappt, und wir haben auch viele Tore über die Außenpositionen erzielt“, sagte Max Kothe-Marxmeier. „Das war eine gute Mischung aus solider Abwehrarbeit und gutem Angriffsspiel.“

Bei den Welperanern läuft es inzwischen also wieder besser, was wohl auch ein Verdient von Sergej Schott ist, der die Mannschaft bei den Spielen coacht. „Er macht das wirklich gut, er hilft uns sehr“, so Max Kothe-Marxmeier.

„Spielfilm“: 3:3, 9:9, 9:12, 11:12; 19:14, 24:17, 28:23.
DJK II: Heinrichsmeier, Feick, Wanders; Bednarek (3), Kotzem, Jasinski (1), Rehbein (4), Peveling (3), Sproedt (5/2), Porbeck (3), Ko­the-Marxmeier (7), Büttner, C. Boskamp (2).