Welperaner in der Hammergruppe

Die beiden Kapitäne der großen Favoriten: Yavuz Derin (li.) von Hedefspor,  der diesmal aber nur coachen wird, und Niederwenigerns Niklas Lümmer.Foto:Uwe Möller
Die beiden Kapitäne der großen Favoriten: Yavuz Derin (li.) von Hedefspor, der diesmal aber nur coachen wird, und Niederwenigerns Niklas Lümmer.Foto:Uwe Möller
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Hattingen..  In drei Vorrunden-Gruppen wird bei der Hattinger Hallenfußball-Stadtmeisterschaft am Samstag gespielt. Ins Auge sticht vor allem die Gruppe C, in die die beiden Landesligisten SF Niederwenigern und Hedefspor Hattingen gelost wurden.

Komplettiert wird diese Gruppe durch den B-Ligisten SG Welper und den C-Ligisten SC Oberstüter. Also nicht gerade ein Traumlos für die Welperaner, die in der Vergangenheit oft sehr gute Hallenmannschaften stellten. „Ich weiß nicht, ob man mit drei Punkten über Platz drei noch die Hauptrunde erreichen kann“, sagt Welpers Geschäftsführer Dino Carrafiello, der sich gegen Niederwenigern und Hedefspor also nicht viel ausrechnet. „Und wenn wir so spielen wie beim WAZ-Pokal in Sprockhövel, dann gewinnen wir auch nicht gegen Oberstüter“, so Carrafiello weiter.

Hedefspor Hattingen wird am Wochenende wieder vom Kapitän gecoacht. Diese Aufgabe übernahm Yavuz Derin schon beim Turnier um den WAZ-Pokal, weil der neue Trainer erst am 1. Februar zu Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde einsteigen soll. Diese Rolle sei für ihn schon sehr ungewohnt gewesen, räumt Derin ein: „Auf dem Feld bin ich ja eigentlich sehr emotional, an der Bande war ich aber relativ ruhig. Abgesehen einmal von einer Situation.“ Damit spricht der Hedef-Spielführer auf das Halbfinalspiel gegen die Sportfreunde Niederwenigern an. Seine Mannschaft lag da mit 0:2 hinten, und der Kapitän wollte helfen. „Ich wollte schon über die Bande springen und spielen, dabei hatte ich gar kein Trikot an“, so Derin. „Aber dann dachte ich, was machst du hier eigentlich und habe mich zurückgehalten.“

Derin sieht dem neuerlichen Vergleich mit Niederwenigern mit Respekt entgegen. „Das ist eine sehr starke Mannschaft“, sagt er. „Außerdem fehlen uns ja jetzt Max Claus und Tamer Aydin.“

Sportfreunde im Dauerstress

Die Sportfreunde Niederwenigern sind am Wochenende wieder im Dauerstress, weil zeitgleich die Qualifikationsrunde zur Essener Stadtmeisterschaft ansteht. „Wir müssen uns wieder aufteilen“, sagt Fußball-Abteilungsleiter Bertold Pieper. „Das wird in diesem Jahr aber schwieriger, weil in Essen am Sonntag gespielt wird. Also dann, wenn in Hattingen die Hauptrunde ansteht. Aber wir werden das schon irgendwie hinbekommen.“