Welper will jetzt ganz schnell auf die sichere Seite

Die Westfalia wird in personeller Hinsicht im Spiel gegen Hamm wieder umstellen müssen. Auch Tobias Lask muss am Sonntag ersetzt werden.Foto:Klaus Pollkläsener
Die Westfalia wird in personeller Hinsicht im Spiel gegen Hamm wieder umstellen müssen. Auch Tobias Lask muss am Sonntag ersetzt werden.Foto:Klaus Pollkläsener
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Hattingen..  Sollte die DJK Westfalia Welper am Sonntag im Heimspiel gegen die SG Handball Hamm III einen Sieg feiern, hätte sie einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Die Partie in der Halle an der Marxstraße beginnt um 18 Uhr.

Zu Saisonbeginn schien es wenig realistisch, dieses Ziel überhaupt zu erreichen – jetzt kann Welper bereits früh in der Saison den Grundstein für den Klassenerhalt legen. Zum einen, weil der DJK selbst Pflichtsiege wie zuletzt beim VfL Gladbeck II (25:23), aber auch Überraschungen wie in der Vorwoche gegen den Tabellenführer Bommern (26:25) gelangen. Zum anderen liegt der komfortable Tabellenstand mit neun Punkten Vorsprung auf den vorletzten Platz auch daran, dass der Konkurrenz ganz am Ende kein Befreiungsschlag gelingt. So unterlag der Vorletzte PSV Recklinghausen II in Schalke zuletzt mit 25:31. Und der Gast vom Sonntag aus Hamm verpasste gegen den TV Brechten beim 25:27 Punkte.

„Bei einem Sieg sind wir einen großen Schritt weiter“, sagt Welpers Trainer Michael Wolf vor dem Spiel gegen Hamm. Dann betrüge der Vorsprung zwölf Punkte und wäre kaum noch aufzuholen. Aber wie schon in der Vorwoche fehlen Welper ganz wichtige Spieler. Tobias Lask und Marc Schulz weilen nämlich im Urlaub. „Marc war letzte Woche der entscheidende Mann“, sagt Wolf über den Linkshänder, der gegen Gladbeck acht Mal traf. Schulz steht nur sporadisch zur Verfügung und sprang in Gladbeck wegen akuter Personalnot ein. Und Kapitän Tobias Lask wird vor allem im Deckungsverbund der Westfalia eine große Lücke hinterlassen.

Sproedt in der Rückraummitte

Da mit Björn Trompeter der etatmäßige Mittelmann ja länger fehlt und auch Sergej Schott verletzt ist, wird diese Position Janosch Sproedt einnehmen. „Wir müssen die Mannschaft halt wieder einmal umbauen“, sagt Michael Wolf. „Jetzt müssen Spieler wie Nils Pradtke, Robin Soliga, Toni Zimmermann oder Manuel Maerz Verantwortung übernehmen. Ich bin aber optimistisch, dass wir Hamm schlagen können.“ Es steht also erneut eine Personalrochade an, aber solch eine Situation haben die Welperaner zuletzt ja bereits mehrfach äußerst erfolgreich gemeistert.