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Handball: Landesliga

Welper sendet Lebenszeichen

31.01.2010 | 19:55 Uhr

Durch den klaren Sieg im sogenannten Kellerduell gegen die DJK TuS Ruhrtal Witten hat sich die DJK Westfalia Welper im Abstiegskampf ein wenig Luft verschafft.

DJK Westfalia Welper - DJK TuS Ruhrtal Witten 40:33

„Spielfilm": 2:5 (7.), 6:5 (11.), 10:7, 14:10, 17:12 (Hz.), 20:14, 27:17 (43.), 32:25 (52.), 38:31 (57.), 40:33.

DJK: Heinrichsmeier (1), Moog; Weinheimer (5), Sommer (5/2), Andreas (4/1), März (5), D. Brikmann (7/1), Jasinski (1), Lask (1/1), Schawacht (2), Bouali (5), Jäger (4), Kuhnhenn, D. Bauer.

Die Mannschaft von Trainer Ingo Brebach hat den letzten Tabellenplatz an die Nachbarstädter abgegeben und den Anschluss an das hintere Mittelfeld hergestellt.

„Ich bin total begeistert und benote unsere starke Teamleistung mit der Note gut bis sehr gut”, freute sich der stark erkältete aber überglückliche Ingo Brebach kurz nach Spielschluss. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich alle eingesetzten Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Das gilt auch für den über 60 Minuten bärenstarken Torwart Christoph Heinrichsmeier, der quasi von der eigenen Torlinie aus erfolgreich war und mit seinem Treffer den DJK-Express so richtig ins Rollen brachte.

Nach holprigem Start (2:5) nahmen die Gastgeber das Heft ganz fest in die Hand. Die stabile Abwehrreihe, die prächtig mit Christoph Heinrichsmeier im Tor harmonierte, legte den Grundstein zu vielen leicht herausgespielten Kontertoren. Ansonsten wurden die Angriffe aus dem normalen Spiel heraus geduldig vorgetragen und meist durchdacht abgeschlossen. Die DJK-Spieler wussten auf alle Abwehrsysteme der Gäste eine Antwort. Ob aus dem Rückraum (Weinheimer, Sommer), über die Außenpositionen (Bouali, Brikmann) oder vom Kreis (März, Andreas), immer wieder stellte die DJK die Wittener vor unlösbare Probleme. Und als die Gäste dann in der Schlussphase immer offensiver deckten, erzielte der quirlige Nachwuchsspieler Jakob Jäger seine vier Treffer in nur wenigen Minuten.

Die DJK Westfalia Welper hat sich also eindrucksvoll im Abstiegskampf zurückgemeldet – auch 40 Tore sind in einer solchen Situation ganz sicher ungewöhnlich. Jetzt gilt es aber, in den nächsten Wochen Konstanz in die Leistung zu bringen.

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