Welper feiert mit dem Meister

Michael Wolf coachte die DJK im Spiel gegen Bommern zum letzten Mal. Sein Nachfolger wird Andreas Kuno. Wolf will dem Verein aber weiter helfen.Foto:Speckenwirth
Michael Wolf coachte die DJK im Spiel gegen Bommern zum letzten Mal. Sein Nachfolger wird Andreas Kuno. Wolf will dem Verein aber weiter helfen.Foto:Speckenwirth
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Hattingen.. TuS Bommern -
DJK Westfalia Welper 35:23

Als frisch gebackener Landesligameister und Aufsteiger in die Verbandsliga hat sich der TuS Bommern am letzten Spieltag der Saison gegen die DJK Westfalia Welper keine Blöße gegeben.

Die Mannschaft von Trainer Ingo Brebach setzte sich mit 35:23 durch und legte mit dem souveränen Sieg den Grundstein für eine schöne Aufstiegsfeier. Aber auch die Welperaner ließen sich nach dem Spiel Bier und Würstchen richtig gut schmecken. „Das haben wir uns, wenn man die gesamte Saison betrachtet, auch redlich verdient. Die Atmosphäre beim gemütlichen Beisammensein mit den Bommeranern war richtig nett“, sagte Welpers auch trotz der klaren Niederlage rundherum zufriedener Trainer Michael Wolf.

Im Spiel selbst bereiteten die Welperaner dem Spitzenreiter zunächst einige Probleme. Michael Wolf schaltete früh von einer 5:1- auf eine 4:2-Deckung um. Damit kam der Favorit anfangs nicht so gut zurecht. Welper ließ den Vorsprung der Gastgeber nicht allzu groß werden und blieb bis zum 12:9 auf Schlagdistanz. Welpers Problem war, dass die Mannschaft in der Offensive nicht die notwendige Durchschlagskraft entwickeln konnte. Das lag auch daran, dass mit dem verletzten Sören Baumann ein wichtiger Mann von vornherein fehlte und Tobias Lask zwischenzeitlich lange Zeit angeschlagen ausfiel. Da konnte sich Janosch Sproedt in der Spielmacherrolle noch so bemühen, gegen den robusten Innenblock gab es für die zweite Reihe der DJK einfach kaum ein Durchkommen. Und wenn es doch einmal klappte, dann stand da ja auch noch mit dem Ex-Welperaner Mathias Kilfitt ein exzellenter Schlussmann im Tor des TuS Bommern.

Dass die Moral aber stimmte, stellten die Welperaner im zweiten Abschnitt eindrucksvoll unter Beweis. Mit einem energischen Zwischenspurt verkürzte die zwischenzeitlich mit zwei Kreisläufern (Manuel Maerz und Raphael Willeke) agierende Wolf-Sieben den Acht-Tore-Rückstand auf 20:24. Das aber brachte am Ende wenig, denn mit zunehmender Spieldauer nutzte der TuS Bommern immer häufiger die Ballgewinne zu zielgerichteten und konsequent abgeschlossenen schnellen Gegenstößen.

„Spielfilm“: 6:4, 12:9, 16:10, 19:11 (Hz.), 23:15, 24:20, 29:22, 35:23.
DJK: Jülicher, Wanders; Zimmermann (2), Lask (4), Sproedt (5/4), Willeke (4), Maerz (1), Pradtke (1), Grimm-Windeler (5), Andreas (1), Zaghow.