Wasilewski sucht seine Startelf

Phillipp Schulz hat sich im Testspiel gegen Baumberg das Knie überdehnt. Lange ausfallen wird er aber nicht.Foto:Svenja Hanusch
Phillipp Schulz hat sich im Testspiel gegen Baumberg das Knie überdehnt. Lange ausfallen wird er aber nicht.Foto:Svenja Hanusch
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Sprockhövel..  Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel tritt jetzt in die ganz heiße Phase der Vorbereitung ein. Bevor es am Sonntag, 22. Februar, in der Meisterschaft mit dem Auswärtsspiel gegen Eintracht Rheine weiter geht, wird noch zweimal getestet.

Am morgigen Sonntag erwartet die TSG im Baumhof den Nieder­rhein-Oberligisten TuRu Düsseldorf (Anstoß: 15 Uhr), am Dienstag, 17. Februar, geht es dann vor heimischer Kulisse gegen den Regionalligisten Rot-Weiss Essen (Anstoß: 19 Uhr).

Die Grundlagen für eine sicherlich anstrengende Rückrunde wurden bei den Sprockhövelern in den vergangenen Trainingswochen erarbeitet, jetzt geht es noch um den Feinschliff. Auch die Zeit des Experimentierens ist vorbei. Die Mannschaft, die Trainer Robert Wasilewski am Sonntag zum Test gegen TuRu Düsseldorf auf den Platz schickt, wird sich wohl nicht sehr von der unterscheiden, die dann in der Meisterschaft gegen Rheine um Punkte kämpfen soll.

Allerdings gibt es auch noch einige Fragezeichen. So werden sich Andrius Balaika und Phillipp Schulz, die am Vorsonntag im Spiel gegen Baumberg vorzeitig ausgewechselt wurden, noch ein bisschen zurückhalten müssen. Ganz so schlimm sind ihre Verletzungen aber wohl nicht. Andrius Balaika hat sich eine Kapselverletzung im Sprunggelenk zugezogen, Schulz hat sich das Knie überdehnt.

Auch Christian Kalina und Max Claus brauchen noch ein bisschen Zeit, wobei Innenverteidiger Kalina schon ein wenig weiter ist als Stürmer Claus. Kalina hat seine Knie-Operation gut überstanden und ist wieder im Lauftraining. „So hält sich auch Max zurzeit fit. Manchmal geht er auch ins Fitnessstudio“, sagt Robert Wasilewski. Claus, der im Winter von Hedefspor Hattingen zur TSG wechselte, klagt über Beschwerden an der Patellasehne „Er war jetzt auch bei einem Kniespezialisten, aber Max wird sicher noch zwei bis drei Wochen brauchen“, so Wasilewsi, der Claus natürlich gerne als zusätzliche Alternative in der Offensive dabei haben würde. Denn da sind die Sprockhöveler nach dem Abgang von Berkant Canbulut nicht allzu üppig besetzt.

Positiv ist deshalb natürlich, dass Ferhat Ülker sich immer weiter an die Mannschaft herankämpft. Ülker, der wegen einer schweren Schulterverletzung lange gefehlt hatte, erzielte am vergangenen Sonntag im Testspiel gegen Baumberg ja auch schon wieder ein Tor. Der 26-Jährige kann für die Mannschaft auch deshalb wieder wichtig werden, weil er in der Lage ist, vorne auch einmal einen Ball zu halten, damit seine Mannschaftskollegen nachrücken können. „Für 90 Minuten reicht es bei ihm aber noch nicht“, sagt Robert Wasilewski. „Und ich habe ihm auch gesagt, dass es schwer für ihn wird, wenn er im Training nicht hart arbeitet. Aber er macht große Fortschritte.

Nicht alle Sprockhöveler Oberliga-Spieler sind zurzeit also hundertprozentig fit, zudem muss sich Timo Janicki krankheitsbedingt noch etwas gedulden. Aber schwere Verletzungen und damit verbundene langfristige Ausfälle gibt es zurzeit auch nicht. „Es sieht in diesen Tagen auf jeden Fall sehr viel besser aus als noch in der Vorbereitung im Sommer“, sagt denn auch Robert Wasilewsli.

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