Wachkamp auf Kurs Europameisterschaft

Ideale Bedingungen gab es am Strand in St. Peter-Ording. „Das war fast wie auf der Autobahn“, sagt Kurt Wachkamp.Foto:Pfüll/Weißgerber
Ideale Bedingungen gab es am Strand in St. Peter-Ording. „Das war fast wie auf der Autobahn“, sagt Kurt Wachkamp.Foto:Pfüll/Weißgerber
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Hattingen..  Kurt Wachkamp steuert Kurs Europameisterschaft. Der Hattinger Strandsegler gewann jetzt die „St. Peter International“, ein Euro-Cup-Rennen, und sammelte dabei wichtige Punkte für die Qualifikation für die EM.

Auf dem Strand von St. Peter-Ording gewann Kurt Wachkamp in der Klasse der großen Yachten, der Wettkampfklasse II, von sieben Rennen fünf und belegte zudem zweimal Rang zwei. In der Rangliste der Qualifikation für die Europameisterschaft liegt er damit auf Platz drei – und das ist eine ausgesprochen komfortable Platzierung, denn schon als Achter der Qualifikation ist man bei der Europameisterschaft dabei.

Wachkamp könnte sogar noch besser im Rennen liegen, doch an einigen der bisherigen Qualifikationswettbewerben nahm er aus privaten Gründen nicht teil. Doch Wachkamp ist sich ganz sicher, dass er bei der Europameisterschaft startet - die findet dann im September im belgischen De Panne statt.

Die „St. Peter International“ sind für den Architekten im Ruhestand problemlos verlaufen. Die Bedingungen stellten für ihn keine große Herausforderung da. Der Wind blies in nahezu idealer Stärke und vor allem gleichmäßig. „Das war so wie auf der Autobahn und fast schon ein bisschen langweilig“, sagt Wachkamp und fügt dann mit einem Augenzwinkern hinzu: „Man muss aber natürlich trotzdem schneller als die Konkurrenz sein. Darauf kommt es ja letztlich an.“

Wachkamp will sich in Zukunft weiter verbessern – auch seinen Segler. Deshalb hat er sich ein neues Rigg, also Mast und Segel, bestellt. Das Strandsegeln wird halt langsam auch ein bisschen zur Materialschlacht. „Es gibt da ganz viele Stellschrauben“, sagt der Hattinger. „Wichtig ist nur, dass man auch an den richtigen dreht. Wenn man dabei Fehler macht, dann wirkt sich das sofort in negativer Hinsicht aus. Dann verliert man im Rennen wertvolle Zeit. Aber man muss sich natürlich auch immer darüber im Klaren sein, dass es nicht in erster Linie nur auf das Material ankommt. Die größte Fehlerquelle ist immer noch der Mensch.“