Vorzeitiges Aus für Obersprockhövel

Brian Sieweke hat es am schlimmsten erwischt. Im Spiel gegen den TuS Ennepetal zog sich Obersprockhövels Sechser eine Verletzung am Mittelfuß zu. Mit dem Training muss Sieweke zunächst einmal aussetzen.Foto:Walter Fischer
Brian Sieweke hat es am schlimmsten erwischt. Im Spiel gegen den TuS Ennepetal zog sich Obersprockhövels Sechser eine Verletzung am Mittelfuß zu. Mit dem Training muss Sieweke zunächst einmal aussetzen.Foto:Walter Fischer
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Sprockhövel..  Drei Spiele innerhalb von nur drei Tagen - der SC Obersprockhövel absolvierte am Wochenende ein Mammut-Programm.

Der Fußball-Landesligist trat nicht nur beim Wolfgang-Gisselbach-Gedächtnisturnier der TSG Sprockhövel an, sondern spielte parallel auch noch beim Industrie-Cup in Herbede mit. Anders als in Sprockhövel, als die TSG den SCO erst im Finale im Elfmeterschießen besiegte, reichte es für die Mannschaft von Trainer Sascha Höhle in Herbede nicht für das Weiterkommen.

Starker Auftritt gegen Ennepetal

Damit war aber auch nicht unbedingt zu rechnen. In der Gruppe mit dem Oberligisten TuS Ennepetal und dem Westfalenligisten DJK TuS Hordel war die Höhle-Elf sicherlich der Außenseiter. Umso erfreulicher war jedoch der Auftritt des SCO am Freitagabend gegen Ennepetal. Bis auf ein paar Wackler in der Anfangsphase stand die Obersprockhöveler Defensive stabil und ließ wenig zu. Nur in der fünften Minute ließ sich die SCO-Abwehr einmal überlaufen und Ennepetals Angreifer Ibrahim Lahchaychi brachte den TuS mit 1:0 in Führung. Im Laufe der Partie erspielte sich der Landesligist dann aber richtig gute Möglichkeiten, doch im Abschluss war die Höhle-Elf etwas zu harmlos. Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Mittelfeldakteur Marc Duic, doch er fand im gegnerischem Strafraum nicht das richtige Timing für seinen Abschluss, und so wurde sein Versuch letztlich noch geblockt. Einmal durfte sich dann auch SCO-Neu-Keeper Patrick Knieps auszeichnen. In der 22. Minute behielt Knieps im Eins-gegen-eins-Duell die Nerven, blieb lange stehen und hielt den zu zentral angesetzten Schussversuch des einzigen Torschützen der Partie sicher.

„In der zweiten Halbzeit habe ich uns noch stärker gesehen“, sagte SCO-Trainer Sascha Höhle. „Wir hatten noch ein paar gute Chancen. Aber das Ergebnis spielt natürlich nicht so eine große Rolle. Viel ärgerlicher sind die Verletzungen, die sich unsere Spieler in dem Spiel zugezogen haben.“ Am schlimmsten erwischte es dabei wohl Brian Sieweke, der sich gegen Ennepetal am Mittelfuß verletzte. Ehe er wieder ins Lauftraining einsteigen kann, werden sicherlich einige Wochen vergehen. Ebenfalls pausieren muss wohl auch Bülent Gündüz. Er fiel unglücklich auf die Schulter. Zudem musste Nikita Wirt mit einer Gehirnerschütterung den Platz am Freitag vorzeitig verlassen. „Da freut man sich, dass in der nächsten Woche einige Spieler aus dem Urlaub zurück sind, und ins Training einsteigen, und dann haben wir sofort wieder drei Verletzte“, sagte Höhle.

Das zweite Vorrundenspiel, das am Sonntag ausgetragen wurde, bestritt nicht die erste Mannschaft des SCO, sondern die Zweitvertretung. Gegen den klaren Favoriten DJK TuS Hordel schlugen sich die Obersprockhöveler durchaus achtbar. Letztlich verlor das Team von Trainer Andreas Hain gegen den höherklassigen Kontrahenten mit 0:4. Die beiden Niederlagen bedeuteten für den SCO dann letztlich das Aus beim Industrie-Cup.