Von Kurven und Bodenbelägen
10.07.2011 | 15:38 Uhr 2011-07-10T15:38:00+0200
„Sehr guter Bodenbelag.“ „Schöne Kurven, weit und lang.“ Inlinespeedskater unter sich, beim Fachsimpeln über die Strecke im Hüttengelände. Der zweite Hattinger-Hütten-Inline-Day, organisiert vom Bochumer Skaterverein RuhrBoSS 03, fand allgemein sehr guten Anklang.
Der Rundkurs in der Nähe der Agentur für Arbeit ist zwar nicht zentral gelegen, aber fürs Zuschauen ansonsten ideal. Auf dem Tagesplan standen mehrere Rennen. Neben dem Mittelstreckenrennen von zehn mal 2,4 Kilometern, jeweils für Männer und Frauen, gab es noch die Teamverfolgung für Männer und Frauen sowie einige Veranstaltungen für Kinder. Die Mittelstreckenrennen zählen dabei für den Westdeutschen Speedskating Cup, dessen Sieger am Jahresende ermittelt wird. Neben den einzelnen Wettbewerbsgewinnern gab es auch eine Altersklassenwertung.
RuhrBoSS-Vorsitzender Werner Renz erklärte den typischen Rennverlauf: „Normalerweise bewegen sich die Fahrer „in der Linie“. Will sagen: Eine lange Reihe von Skatern kommt im Windschatten des Ersten die Straße hinuntergeflogen. „Zwischendurch gibt es immer wieder Ausreißer, und kurz vor dem Ende meistens einen Endspurt.“ Sehr spannend das Ganze, und ebenso taktisch wie körperlich fordernd.
Die Ambitionen der einzelnen Teilnehmer sind dabei recht unterschiedlich: Stefan Lauer vom Ausrichterverein macht sich ob des starken Teilnehmerfelds keine großen Hoffnungen auf die ersten Plätze, möchte sich aber besser platzieren als im vergangenen Jahr. Karsten Gutzmer vom TAV Bonn (Team „Bad Duffys“) hatte eigentlich angenommen, dass das Rennen in der Innenstadt stattfinden würde. Ein Platz im vorderen Mittelfeld wäre gut, meint er. Und Heiko Seyer vom Post SV Buer lobte die Strecke in höchsten Tönen: „Anspruchsvoll und technisch schön.“ Nur die etwas abgelegene Lage sei etwas schade, gerade in Bezug auf die Zuschauer. Sein Ziel : „Einfach Spaß haben.“
0mitdiskutieren