Vatter-Sieben kann fast schon alles klarmachen

Jonas Kilfitt wird noch einmal in der Reserve helfen.Foto:Fischer
Jonas Kilfitt wird noch einmal in der Reserve helfen.Foto:Fischer
Foto: Fischer / WAZ FotoPool

Hattingen..  Mit einem Heimsieg gegen die PSV Recklinghausen II kann der Tabellenfünfte TuS Hattingen II den Erhalt der Landesliga so gut wie klarmachen. Die Recklinghäuser reisen als Tabellenletzter an und haben derzeit erst vier Pluspunkte auf ihrem Konto. Das Spiel wird am Sonntag um 15.30 Uhr in der Kreissporthalle ausgetragen.

Gerade in der Tabellenkonstellation aber liegt auch eine große Gefahr. Dass die Hattinger trotz ihres guten Tabellenranges mit einem Zehn-Punkte-Polster immer noch den Blick nach unten richten, ist ihren großen Personalnöten geschuldet. Trainer Bernd Vatter hat nur noch wenige von den Spielern zur Verfügung, mit denen er eigentlich die komplette Saison bestreiten wollte. Da ist es nur zu verständlich, dass der Coach Vorsicht walten lässt und sich erst dann zurücklehnen will, wenn der Klassenerhalt auch theoretisch feststeht.

Schönenborn wieder dabei

Folglich hat der Trainer unter der Woche die große Bedeutung des Spiels gegen die PSV unterstrichen. „Da müssen sich alle noch einmal so richtig zusammenreißen, egal ob sie leicht angeschlagen sind oder nicht“, fordert der Coach. Da kommt die Nachricht, dass der zuvor noch gesperrte Viktor Schönenborn ebenso mit dabei ist wie Jonas Kilfitt, der noch einmal spielen kann, bevor er endgültig in den Verbandsligakader aufrücken soll. Komplettiert wird das Aufgebot der Hattinger Zweitvertretung erneut von einigen A-Jugendspielern, die ihren Trainer zuletzt ja schon zu überzeugen wussten.

Die PSV Recklinghausen II kann auf jeden Fall frei aufspielen. Schließlich haben die Gäste ja nichts mehr zu verlieren. Das rettende Ufer ist für die PSV allerdings auch wieder nicht so weit entfernt, als dass eine Rettung gänzlich unmöglich erscheint. TuS-Trainer Bernd Vatter will erst gar nicht darüber reden, ob sein Team als Favorit ins Spiel geht oder nicht. „Für uns gilt nur Einsatz und Kampf bis zum Umfallen“, sagt Vatter.