Vatter-Sieben kann alles klarmachen

Trainer Bernd Vatter will nicht mehr rechnen, er will endlich Klarheit.Foto:
Trainer Bernd Vatter will nicht mehr rechnen, er will endlich Klarheit.Foto:
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Hattingen..  Bei fünf noch ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung des TuS Hattingen II auf den Tabellenvorletzten und damit auf einem Abstiegsrang stehenden SG Handball Hamm III zehn Punkte. Am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) empfängt der TuS das Team aus Hamm und will mit einem Sieg den Gegner weiter distanzieren.

„Wir müssen das Spiel gewinnen. Dann brauchen wir nicht mehr zu rechnen. Dann sind die immer wieder diskutierten theoretischen Abstiegsmöglichkeiten endgültig passé“, fordert Hattingens Trainer Bernd Vatter zwei Punkte ein. Der zuletzt nach der 28:32-Niederlage beim VfL Gladbeck II noch so schwer enttäuschte Coach erwartet von seinen Jungs die gleiche Einstellung, die sie im Derby gegen die DJK Westfalia Welper an den Tag gelegt haben. „Da hat vieles gestimmt. Da haben wir zwar unglücklich mit einem Tor verloren. Daraus kann man aber trotzdem positive Energie ziehen. Und die wollen wir gegen Hamm nun wieder an den Tag legen“, sagt Vatter.

Der Trainer kann allerdings einmal mehr nicht auf die noch in der Qualifikationsrunde beschäftigten A-Jugendlichen zurückgreifen. Mit Nils Johannes und Constantin Drüppel sind allerdings die beiden zukünftigen Seniorenspieler mit dabei. „Mehr als acht Feldspieler werden wohl nicht zur Verfügung stehen. Das ist nun mal nicht zu ändern, und das werden wir so annehmen, wie es ist. Wir wollen mit dieser Situation positiv umgehen“, so der Coach.

Die Gäste haben sich allerdings trotz eines Drei-Punkte-Rückstandes zum rettenden Ufer noch keineswegs aufgegeben. Nachdem Hamm erst am 13. Spieltag Mitte Januar zum ersten Saisonsieg kam, stehen inzwischen schon vier Erfolge zu Buche. Das Team wurde mit einigen Spielern aus dem Oberligakader und mit Nachwuchsspielern aus der A-Jugend-Bundesliga verstärkt.