Vatter: „Jetzt können wir uns nicht mehr rausreden“

Victor Schönenborn ist wegen einer Roten Karte gesperrt.Foto:Fischer
Victor Schönenborn ist wegen einer Roten Karte gesperrt.Foto:Fischer
Foto: Fischer / WAZ FotoPool

Hattingen..  Die Wochen mit den richtig starken Gegnern sind für den TuS Hattingen II in der Handball-Landesliga vorbei. Beim Gastspiel gegen den HC TuRa Bergkamen II darf sich die Mannschaft von Trainer Bernd Vatter wieder Hoffnung auf Punkte machen. Die Partie am Sonntagabend in der Halle am Friedrichsberg wird um 18 Uhr angepfiffen.

So ganz unrecht ist es Bernd Vatter nicht, dass die vermeintlich übermächtigen Gegner jetzt vorerst nicht mehr auf dem Programm stehen. „Jetzt können wir uns nicht mehr rausreden“, sagt er. Jetzt kommen acht Spiele gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter den Hattingern stehen. „Und da wollen wir natürlich angreifen“, sagt der TuS-Coach. „Damit wir so schnell wie möglich Punkte bekommen.“ Denn auch wenn trotz fünf Niederlagen in Folge immer noch der fünfte Tabellenplatz zu Buche steht – dort, wo Vatter seine Mannschaft sehen will, nämlich gänzlich gesichert, ist sie noch lange nicht.

Vier Spieler fallen aus

Dummerweise sieht es personell derzeit nicht gut aus. Mit Victor Schönenborn, Jens Berger, Pascal Klöckner und Max Schäfer stehen Vatter vier Spieler nicht zur Verfügung. Schönenborn fehlt nach seiner Roten Karte gegen Bommern, die anderen drei sind verhindert. „Aber das kann ich ja nicht ändern. Jetzt müssen es eben die anderen machen. Es ist eine Willensfrage“. so der Trainer.

Der HC TuRa Bergkamen II ist derzeit Tabellenelfter und damit Viertletzter. Die HC-Reserve hat allerdings mit neun Punkten Anschluss an das untere Mittelfeld. „Sie haben sich auch bei uns im Hinspiel nicht schlecht verkauft“, sagt Bernd Vatter. „Wir haben zwar mit 41:30 gewonnen, aber Bergkamen hat in diesem Spiel eine gute Offensivleistung gebracht.“