TuS-Trainer trotz Niederlage nicht unzufrieden
14.03.2010 | 20:27 Uhr 2010-03-14T20:27:00+0100
"Obwohl das Ergebnis nicht stimmt, bin ich insgesamt gesehen mit der Leistung meiner Mannschaft gar nicht einmal unzufrieden”, sagte TuS Hattingens Trainer Maik Düerkop nach der erneuten Auswärtsniederlage.
HC Heeren-Werve - TuS Hattingen 31:27
„Spielfilm”: 3:3, 5:3, 8:8, 13:14 (Hz.), 14:14, 15:17, 17:17, 20:20, 25:21, 27:22, 29:25, 31:27.
TuS: Junker, Lük; Battenberg, Berger, Delgado (2), Kramer, Schuster (3), Pospiech (3), Schulz (3), Trompeter (6/3), Schäfer (4), Schmitz (6/1).
Einziges Ärgernis für den Coach war die „totale Auszeit”, die sich seine Jungs nach einer Dreiviertelstunde für knappe zehn Minuten nahmen. In dieser Zeit zog der Tabellendritte von 20:20 über 25:21 auf 27:22 davon und entschied mit diesem Zwischenspurt die Begegnung. „Wir haben durch eine Umstellung unserer Deckungsformation vorübergehend die Stabilität verloren und sind dann bis zum Schlusspfiff dem Rückstand nachgelaufen”, begründete Maik Düerkop den (unnötigen) weiteren doppelten Punktverlust.
Ansonsten bot der mit einem Rumpfteam angereiste TuS dem Favoriten ein offenes Spiel. Großen Anteil daran hatte Nachwuchsspieler Sven Schmitz, der für den erkrankten Tim Tiede ins Team gerutscht war. Eine gute Note verteilte Maik Düerkop auch an die beiden Debütanten Sven Schuster (erzielte drei blitzsaubere Tore) und Richard Kramer (bekam einen Kurzeinsatz), die auf der linken Angriffsseite die fehlenden Jan Schmolla und Dominic Schimm vertraten. Stark auch die Torhüter Sebastian Junker, der vor dem Wechsel tolle Szenen hatte und Lennart Lük, der zwei Siebenmeter abwehrte.
Mit 18:22-Punkten sitzt der TuS nun im unteren Tabellenmittelfeld fest. Der Abstand zu den gefährdeten Rängen ist aber beruhigend groß.
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