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Handball: Landesliga

TuS: Mit einem Auge in Dorstfeld

08.04.2011 | 14:17 Uhr
TuS: Mit einem Auge in Dorstfeld

Handball-Landesligist TuS Hattingen schielt vor dem Heimspiel gegen die HSG Schalke 04/96 (So., 17.45 Uhr) mit einem Auge zum Spiel von Tabellenführer ATV Dorstfeld gegen den Dritten Haltern-Sythen am Samstag. Am Spieltag gilt dann aber wieder Schalke die volle Konzentration.

Denn falls sich Dorstfeld Ausrutscher leisten sollte, nutzen die dem TuS nur etwas, wenn er seine Hausaufgaben erledigt. Und die Aufgabe gegen Schalke ist eine knifflige. „Schalke hat in der Rückrunde erst drei Punkte abgegeben“, sagt Hattingens Trainer Maik Düerkop über den Tabellensechsten aus Gelsenkirchen. Trotz der beeindruckenden HSG-Bilanz hat der TuS hier die Nase hauchdünn vorn: Hattingen hat in der Rückrunde gar erst zwei Zähler dem Gegner überlassen – und zwar bei der unglücklichen 31:32-Niederlage beim ASC Dortmund.

Die Serie der Gelsenkirchener ist umso bemerkenswerter, als die HSG seit ihrem Trainerwechsel zur Rückrunde beständig nur mit einem ganz kleinen Kader auskommt. „Wir sollten uns nicht davon irritieren lassen, wenn Schalke nur mit sieben, acht Feldspielern bei uns aufläuft“, sagt Maik Düerkop. Denn mehrere Spieler seien schon seit mehreren Wochen bei der zweiten Mannschaft, um der in der Bezirksliga zu helfen. Trotz der dünnen Besetzung hat Schalke in diesem Jahr auch Topmannschaften wie Haltern (28:25) und Herne (38:31) geschlagen.

Personell sieht es beim TuS hingegen wieder ziemlich gut aus. Mit Linus Grossmann ist auch der zweite Australien-Urlauber zurückgekehrt und komplettiert den Hattinger Kader.

Optimale Voraussetzungen also, um nochmal in den Kampf um die Meisterschaft einzugreifen. Aber Tabellenführer Dorstfeld hat trotz der Niederlage in Oberaden bei noch vier Spielen drei Punkte Vorsprung. Gegen Haltern müssen die Dortmunder übrigens auf ihren Top-Torschützen Michael Herrmann verzichten (gesperrt). „Eigentlich gibt’s nicht viel zu rechnen“, sagt Düerkop, dessen Mannschaft unabhängig vom Ergebnis des Topspiels in Dortmund mittendrin ist im Kampf um den Spitzenplatz – solange sie selbst erfolgreich ist. Um nach ganz oben zu klettern, ist sie aber auf passende Ergebnisse der Konkurrenz angewiesen.

Sebastian Schneider

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