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Handball: Kreisliga

TuS mit den größeren Kraft-Reserven

31.01.2012 | 14:52 Uhr
TuS mit den größeren Kraft-Reserven
Frank Osterloh: Trainer der TuS-Kreisliga-Handballer.

Hattingen.HSV Herbede II -
TuS Hattingen II32:25

„Der HSV Herbede II war der erwartet schwere Gegner. Am Ende aber hatten wir die größeren Kraftreserven und haben die Partie, über die gesamte Spieldauer hinweg betrachtet, verdient gewonnen“, sagte Hattingens Trainer Frank Osterloh nach dem hart umkämpften 35:32 gegen den Wittener Nachbarn.

Die Hattinger hatten sich allerdings selbst zuzuschreiben, dass es überhaupt so spannend wurde. Mit einem Blitzstart und einer schnellen 8:2-Führung waren die Rot-Weißen furios in die Begegnung gestartet. „Dann habe ich ein wenig durchgewechselt und dabei offensichtlich die Übersicht verloren“, sagte Frank Osterloh selbstkritisch.

Im zweiten Abschnitt verlief das Lokalduell dann auf Augenhöhe. 19:19 und 25:25 lauteten die Zwischenstände, bevor Herbede sogar mit 29:28 in Führung ging. In der Endphase aber legten die Hattinger dann doch noch einmal zu.

„Dank der tollen Trefferquote unseres Rechtsaußens Sven Schmitz und vieler kraftvoller Aktionen von Max Schäfer haben wir das Ergebnis doch noch einmal drehen können“, zog Hattingens Coach dann sein Fazit.

TuS II: Lük, Kenter; Camann (2), Cronauge, Dolata (2), Jäger (4), Meuris (5), Nieland, Pzybylla (3), Schäfer (5), Schäffer (2), Schuster (10), Stecken (2).

TV Gladbeck -
DJK Märkisch31:25

„Es hat leider wieder nicht gereicht. Die schon längst bekannten Mängel in der Abwehr traten erneut auf“, stöhnte Märkisch-Handball-Abteilungsleiter Volker Schmuck nach der 25:31-Niederlage beim TV Gladbeck. Beim Tabellenletzten Märkisch hatte man insgeheim erhofft, schon in Gladbeck etwas Zählbares mitnehmen zu können. Mit Fritz Schäffer, Philipp van Dinther und Mirko Kleinjohann standen nämlich inzwischen drei der neun vom Nachbarn VfL Winz-Baak zu den Jugendkraftlern gewechselten Spieler im allerdings nach wie vor arg dezimierten Kader.

In Gladbeck hielt die DJK lange Zeit gut mit. Nach dem 6:6 konnten die Hattinger den Rückstand mit 8:11, 13:17 (Halbzeit) und 17:20 bis zum 23:26 noch auf Schlagdistanz begrenzen. Doch dann ließen Kraft und Konzentration aufgrund der fehlenden Alternativen entscheidend nach. So ging die Kompaktheit immer mehr verloren. Gladbeck zog dann auch entscheidend davon.

„Am nächsten Samstag müssen wir nun gegen den TV Datteln unbedingt gewinnen, wenn wir unsere allerletzte Chance auf den Klassenerhalt noch wahren wollen“, sagte Volker Schmuck. Gegen Datteln (Anwurf: 19 Uhr, Halle Talstraße) sind dann auch die restlichen Neuzugänge allesamt spielberechtigt.

DJK: Vollrodt, Neumann; M. Seib, Striebeck (3/1), Schäffer (5), Sproedt (1), Hoffmann (9/2), Ph. van Dinther (2), Kleinjohann (1), Meinecke (4).

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