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Handball: Landesliga

TuS lässt Rhynern keine Chance

06.12.2009 | 20:05 Uhr

Der TuS Hattingen hat seine Erfolgsserie gegen den Tabellenletzten SV Westfalia Rhynern mit einem 35:22-Sieg fortgesetzt. Die Gäste hatten den Rot-Weißen besonders an Dynamik und Tempo wenig entgegenzusetzen.

TuS Hattingen - SV Westfalia Rhynern 35:22

„Spielfilm”: 2:1, 4:2, 6:4, 9:5, 11:6, 13:8, 19:10, 22:12, 24:15, 29:17, 31:20.

TuS: Junker, Lük; Tiede (3), B. Trompeter (12/5), Delgado (4), Filip (4), Schmolla (2), Schulz (2), Battenberg (2), Schimm (5), Pospiech (1), Berger, Schwarz.

Größenvorteile hatten sie, die Gäste, die mehrere lange Spieler im Rückraum mitgebracht hatten. Dem TuS fehlte dagegen mit Max Schawrz, der wegen seiner Fersenprobleme aussetzte, ein hochaufgeschossener Spieler. Dem Tempo und der Dynamik des TuS war Rhynern dennoch von Anfang an nicht gewachsen. Ganz stabil stand die Mannschaft von Trainer Maik Düerkop in der Abwehr und schaltete nach Balleroberungen blitzschnell um. Wenn die Gäste dann doch mal frei zum Torabschluss kamen, war da ja auch noch Sebastian Junker, der in der Anfangsphase einige gute Paraden zeigte.

Mit fortschreitender Spieldauer aber setzte sich der TuS immer weiter ab. Vom 13:8 zur Halbzeit über 29:17 nach 50 Minuten: Spannung kam nicht mehr auf, dafür war die Hattinger Überlegenheit zu eindeutig. Dafür legte der TuS aber Spiellust an den Tag: Björn Trompeter und Christian Filip rochierten permanent und stellten den statischen Gästen aus Rhynern so eine unlösbare Aufgabe nach der anderen. Toll auch, wie die Torhüter Lennart Lük und Sebastian Kenter nach gehaltenen Bällen ein ums andere Mal mit präzisen Pässen über das gesamte Spielfeld Tore einleiteten. In den Schlussminuten verließ die Gäste dann völlig der Mut, und der TuS gewann verdient mit 35:22.

Nach einem so souveränen Sieg war auch Trainer Maik Düerkop zufrieden. „Wir haben jetzt 9:9 Punkte. Wichtig war, dass wir das Konto ausgeglichen und den Anschluss hergestellt haben.”

Das dürfte besonders wichtig sein, da dem TuS noch zwei schwierige Spiele bevorstehen. Am kommenden Sonntag muss der TuS nach Hombruch zur Westfalia. Dort wartet der Tabellenführer.

Sebastian Schneider

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