TuS Hattingen ohne Chance

Auch Jakob Jäger blieb hinter seinen Möglichkeiten zurück, mit seinen sechs Toren war er aber bester Hattinger Torjäger. Foto:Volker Speckenwirth
Auch Jakob Jäger blieb hinter seinen Möglichkeiten zurück, mit seinen sechs Toren war er aber bester Hattinger Torjäger. Foto:Volker Speckenwirth
Foto: Funke Foto Services

ASV Senden -
TuS Hattingen 39:23

„Spielfilm“: 6:1, 6:3, 11:6, 12:9, 15:9, 17:12 (Hz.), 19:12, 23:14, 28:16, 33:17, 35:20, 39:23.
TuS: Wulf, Monjé; Jonas Jäger (1), Jakob Jäger (6), Zaghow (1), Schmitz (2), Sinnemann (5/2), Schäffer, Kilfitt (3), Schimm (2), Stecken (3).

Handball-Verbandsligist TuS Hattingen hat sich mit einer deutlichen 23:39-Auswärtsniederlage beim ASV Senden in die Osterpause verabschiedet. Da aber gleichzeitig auch die drei am Tabellenende stehenden Mannschaften ihre Spiele verloren haben, beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge und den möglichen Relegationsplatz bei jetzt nur noch vier ausstehenden Spielen weiterhin sieben Punkte.

„Wir waren heute klar unterlegen und haben verdient verloren. Das Beste an dieser Partie war, dass sich kein Spieler verletzt hat“, sagte Hattingens Trainer Frank Osterloh nach der Begegnung. Die Mannschaft des ASV Senden war den TuS-Spielern in allen Belangen überlegen. „Schon rein körperlich aber auch spielerisch konnten wir bei weitem nicht mithalten. Die Präsenz der Gastgeber war schon beeindruckend“, lobte Frank Osterloh den tadellosen Auftritt der Gastgeber, die sich als Tabellendritter keine Blöße gaben.

Nach dem schnellen 1:6-Rückstand nach knapp acht Minuten kam der TuS zunächst noch einmal in das Spiel zurück. Beim 3:6 und erst recht beim 9:12 gab es noch Hoffnung. Als die TuS-Spieler dann aber zwei Gegenstöße leichtfertig „verbaselten“, setzten sich die Hausherren bis zur Pause schon auf 17.12 ab.

Fortan war der TuS chancenlos. Die Gastgeber deckten nun noch etwas offensiver und nahmen den Hattingern bei ihren Angriffsbemühungen förmlich die Luft zum atmen. Sendens Torjäger Hendrik Kuhlmann nahm das Spielgeschehen immer mehr in die Hand. Immer häufiger war der ehemalige Oberliga-Torschützenkönig mit seinen gewaltigen Würfen erfolgreich. Und damit nicht genug. Er fand mit herrlichen Anspielen auch seine völlig frei stehenden Teamkollegen, die sich mit vielen weiteren Treffern bedankten. Am Ende scheiterte der ASV Senden dann aber hauchdünn an der 40-Tore-Schallmauer.

Das nächste Spiel der Hattinger ist das Halbfinale im Kreispokal gegen die HSG Vest Recklinghausen am Mittwoch, 30. März. Anwurf ist um 20.30 Uhr in der Kreissporthalle.