TuS Hattingen meldet Ansprüche an

Große Kontinuität beim TuS: Wechsel hat es im Sommer nicht gegeben, die Hattinger gehen also mit einer eingespielten Mannschaft in die neue Saison. Insgesamt gehören zwölf Spieler zum Kader.Foto:Walter Fischer
Große Kontinuität beim TuS: Wechsel hat es im Sommer nicht gegeben, die Hattinger gehen also mit einer eingespielten Mannschaft in die neue Saison. Insgesamt gehören zwölf Spieler zum Kader.Foto:Walter Fischer
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Hattingen..  Platz zwei und eine mögliche Relegation haben sie in der vergangenen Saison nur denkbar knapp verpasst. Wegen des schlechteren Satzverhältnisses gegenüber dem TUB Bocholt III beendeten die Landesliga-Volleyballer des TuS Hattingen die Saison auf Rang drei.

Der Nachwuchs des Bocholter Bundesligisten schaffte über die Relegation dann auch den Aufstieg, gehört in der Saison 2015/2016 also nicht mehr zur Konkurrenz der Hattinger, die jetzt einen neuen Anlauf nehmen wollen - und zwar in komplett gleicher Besetzung wie im Vorjahr. Den zwölfköpfigen Kader bilden Stefan Matern (Zuspiel), Marc Dormann (Zuspiel/Diagonal), Michael Koch (Diagonal), Dennis Borchert (Außen), Mathias Komp (Außen), Lukas Landmeyer (Außen) Christian Klinge (Außen), Martin Schwarz (Außen/Diagonal), Axel Hulin (Außen), Sebastian Mack (Mitte), Philipp Sotzek (Mitte) und Mario Göbel (Mitte).

Zwölf Spieler für eine Volleyball-mannschaft sind zwar eine üppige Besetzung, der komplette Kader wird dem TuS aber wohl nur an wenigen Spieltagen zur Verfügung stehen. „Das kann man schon absehen“, sagt TuS-Spieler Mario Göbel. „Ich denke, dass zum Beispiel Martin Schwarz und Axel Hulin auch Auszeiten nehmen werden.“

Zur neuen Saison stellt der TuS Hattingen wieder zwei Volleyball-Herren-Mannschaften. Bei der Zweitvertretung handelt es sich um die ehemaligen A-Jugendlichen, die von Martin und Melanie Tritthart trainiert und in der Bezirksliga an den Start gehen werden.

Ein Wechselspiel zwischen beiden Mannschaften ist bisher nicht geplant. „Das kann sich aber im Laufe der Saison noch ändern“, sagt Mario Göbel. „Vielleicht können wir dann schon einige von den Nachwuchsleuten an die Landesliga heranführen.“

Um die Geschicke der ersten Mannschaft kümmert sich weiterhin Mathias Komp als Spielertrainer. Komp, der sicher einer der besten Außenangreifer in der Liga ist, gehört inzwischen zu den Routiniers im Team. Das gilt zudem für Mario Göbel, Marc Dormann, Axel Hulin und Stefan Matern. „Wir spielen bestimmt schon seit einem Jahrzehnt zusammen Volleyball, die anderen sind dann nach und nach dazu gekommen“, sagt Göbel.

Weil die Ligen in jedem Jahr ein bisschen durchgemischt werden, treffen die Hattinger auch in jeder Saison auf neue Gegner. Dazu gehören jetzt die Zweitvertretung des Werdener TB und der TB Osterfeld, gegen den am 5. September auch das erste Saisonspiel ansteht. Die Hattinger fahren dann nach Oberhausen.

Dortmund gehört zu den Favoriten

Aus der Parallelstaffel stoßen Lüner SV und FdG Herne zu der Hattinger Gruppe. Lünen verpasste im Relegationsspiel gegen den TUB Bocholt III den Aufstieg, dürfte als Vizemeister aber zu den Favoriten gehören. Das gilt sicher auch für Verbandsliga-Absteiger Eintracht Dortmund. „Die Dortmunder haben in der Rückrunde der vergangenen Saison zwar nicht mehr viel geholt, doch ich denke schon, dass sie oben dabei sein werden“, sagt Mario Göbel, der aber auch für den TuS Hattingen Ansprüche anmeldet: „Immerhin waren wir in der vergangenen Saison punktgleich mit dem Tabellenzweiten, der dann sogar aufgestiegen ist. Allerdings sollten wir tunlichst nicht wieder so schlecht starten wie zuletzt. In den ersten Spielen haben wir uns schon oft schwer getan. Wir wissen auch nicht, warum das so ist. Wenn wir es wüssten, könnten wir es ja ändern.“