TuS Hattingen II vor ganz hoher Hürde

Die TuS-Reserve ist zuletzt ein bisschen aus der Spur geraten.Foto:Fischer
Die TuS-Reserve ist zuletzt ein bisschen aus der Spur geraten.Foto:Fischer
Foto: Fischer / WAZ FotoPool

Hattingen..  Zum Hinrundenausklang bekommt es Handball-Landesligist TuS Hattingen II mit einem ganz dicken Brocken zu tun.

Die Hattinger spielen beim HC Heeren-Werve, der sich als aktueller Tabellendritter noch berechtigte Chancen auf den Meistertitel ausrechnet. Das Spiel wird am Sonntag um 19 Uhr in der Sporthalle Heeren, Heerener Straße 203, Kamen-Heeren, ausgetragen.

Am vorigen Spieltag musste der HC Heeren-Werve im Meisterschaftsrennen allerdings einen Rückschlag einstecken. Beim Tabellenführer TuS Bommern gab es eine 20:24-Niederlage für die Mannschaft mit der eigentlich torhungrigsten Angriffsreihe der Liga. Um das Saisonziel nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren, darf das Team von Trainer Kai Harbach sich gegen die Zweitvertretung des TuS keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Entsprechend fokussiert wird das Team aus Kamen die Begegnung angehen.

Aber auch beim TuS lief zuletzt nicht alles rund. Drei Niederlagen in Folge brachten die so gut in die Saison gestarteten Schützlinge von Trainer Bernd Vatter ins Straucheln und den Coach auf die Palme. „Wir haben schwer enttäuscht und die für uns so wichtige mannschaftliche Geschlossenheit vermissen lassen. Mit dieser Einstellung haben wir gegen keine Mannschaft der Liga den Hauch einer Chance“, schrieb Bernd Vatter seinen Jungs im Vorfeld des Spiels gegen den HC Heeren-Werve deutliche Worte ins Stammbuch. Und nur eine Woche später erscheint Spitzenreiter TuS Bommern in der Kreissporthalle.

Max Schwarz wieder dabei

Vatter möchte die beiden Spiele gegen die Spitzenteams zu positiven Effekten nutzen. „Wir wollen uns durch gutes Auftreten wieder Selbstvertrauen holen und wieder in Tritt kommen. Das ist ganz wichtig, damit wir gegen die Teams, die mit uns auf Augenhöhe sind, wieder voll angreifen können“, so der Trainer.

Und er ist froh, dass er mit Max Schäfer wieder auf einen ganz wichtigen Leistungsträger zurückgreifen kann. Auch der zuletzt auf sich aufmerksam machende A-Jugendliche Philipp Graef wird wohl wieder zum Kader gehören.