TuS Hattingen II bewahrt die Ruhe

Hattingens Tristan van Dinther (rechts) gehört nun erst einmal fest zum Kader der zweiten Mannschaft.
Hattingens Tristan van Dinther (rechts) gehört nun erst einmal fest zum Kader der zweiten Mannschaft.
Foto: Biene Hagel

Hattingen..  Die Handballer des TuS Hattingen II sind nach dem Abstieg aus der Landesliga noch nicht so richtig in der Bezirksliga angekommen. Die Mannschaft des neuen Trainers Dino Midzic blieb in den Startblöcken hängen und startete mit drei Niederlagen in die neue Spielzeit.

Trotz des schlechten Saisonstarts bleibt man im Hattinger Lager allerdings ruhig. Die Verantwortlichen kennen die vielschichtigen Gründe für den verpatzten Auftakt und wissen ihre junge Mannschaft bei Dino Midzic in guten Händen. Der Coach nennt die Ursachen für die Punkteflaute: „Wir haben mit unserer ganz jungen und unerfahrenen Mannschaft mit vielen 19 und 20 Jahre alten Spielern bisher ausschließlich gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel gespielt. Zudem fehlten einige Leistungsträger, wie zum Beispiel Maximilian Schäfer. Hinzu kam, dass einige Spieler bis zu den Herbstferien zwischen der ersten und zweiten Mannschaft hin und her rotiert sind, so dass ich ständig die Formation wechseln musste“, sagt der Trainer.

Dino Midzic will mit seinen Jungs in den kommenden Wochen den Bock umstoßen. Er hat nun wöchentlich drei Trainingseinheiten angesetzt, damit sich das Team finden und einspielen kann. Grundlegend wurde an der Abwehrstrategie gearbeitet. Midzic will zukünftig zunächst mit einer aggressiv agierenden 6:0-Formation heraus operieren. „Unser Ziel ist es, in den nächsten Wochen zu erreichen, dass wir nicht mehr als 25 Gegentore kassieren. Da müssen die Jungs nun Härte zeigen und sich im Zweikampfverhalten deutlich steigern“, fordert der Übungsleiter seinen Schützlingen einiges ab. Erste Fortschritte hat Dino Midzic seit seinem Amtsantritt schon festgestellt

Ein ganz wichtiger Mann ist für den Trainer sein Kapitän Victor Schönenborn. „Victor ist der Chef und für mich in dieser jungen Truppe ein absoluter Schlüsselspieler, der für den Zusammenhalt im Team sorgen und die Nachwuchsspieler führen soll“, sagt der Coach. Der Trainer ist froh, dass er nach der Rotationsphase nun auch auf Spieler wie Tristan van Dinther, Phillip Gräf und David Bayer, die nun fest zum Bezirksligakader gehören, zählen kann. „Die Tür zum Verbandsligateam steht für diese Jungs natürlich weiter offen. Sie sollen jetzt aber erst einmal bei uns jede Menge Spielpraxis sammeln“, sagte Dino Midzic.