TuS Hattingen gibt sich selbstbewusst

Nach einem halben Jahr Pause schnürt Chamberlin Kouatche wieder für den TuS die Fußballschuhe.
Nach einem halben Jahr Pause schnürt Chamberlin Kouatche wieder für den TuS die Fußballschuhe.
Foto: WAZ FotoPool

Hattingen..  Die Zeit der Winterpause und der Testspiele nähert sich dem Ende und wird am Sonntag beim Rückrundenauftakt der Fußball-Kreisliga A endgültig ad acta gelegt.

Auch der TuS Hattingen startet am Sonntag wieder und freut sich auf den Auftakt, denn die Vorbereitung lief bis auf ganz wenige Ausnahmen richtig gut. Auch das Personal der Mannschaft von Trainer Christian Czajka wurde aufgestockt. Drei externe Zugänge haben sich beim TuS Hattingen angemeldet. David Arguelles, Chamberlin Kouatche, der schon in der vergangenen Bezirksligasaison für den TuS auflief und Chauvryl Aime Loka Ndema gehören nun dem 21-Mann der Kader der ersten Mannschaft an. Außerdem hat sich Mathias Lingemann aus der zweiten Mannschaft beim Czajka-Team vorgestellt und in den Testspielen einen positiven Eindruck hinterlassen. Zudem greift auch Jan-Christian Höhmann nach seiner langwierigen Schulterverletzung wieder ins Geschehen ein. „Wir sind in der Breite jetzt richtig gut aufgestellt“, sagt Christian Czajka. „Wir haben alle taktischen und spielerischen Möglichkeiten.“

Genau das zeigte sich auch in den Testspielen, die der TuS bestritt. „Wir haben bis auf das Spiel gegen Niederbonsfeld nur gegen Gegner aus der Bezirksliga gespielt und das durchaus beachtlich“, erklärte Czajka. „Auch wenn wir jede Menge probiert haben.“ Hauptaugenmerk lag in der Vorbereitung auf der Verbesserung der Defensive. 32 Gegentore in 16 Spielen der Hinserie haben den Verantwortlichen und Spielern deutlich gezeigt, woran es beim TuS noch krankt. „Wir wollen deutlich weniger Gegentore bekommen. Ich bin mir sicher, dass wir das auch wegen des neuen Personals hinbekommen“, so Czajka.

Mit welchem System die Hattinger dann am kommenden Sonntag gegen den TuS Querenburg auflaufen werden, hängt auch vom Personalstand ab. Fraglich sind momentan Johann Geik, Kevin Brune und Dennis Weber. „In den Testspielen haben wir häufig im 4-4-2-System gespielt, aber wir können sicher auch im 4-2-3-1-System spielen“, sagt Czajka. „Wir haben die Spieler für beide Systeme.“

Die Ziele für den Rest der Saison sind beim TuS Hattingen zweischneidig. Zuerst soll die erste Mannschaft eine gute Platzierung herausspielen, aber auch die zweite Mannschaft, die in der Parallel-Gruppe, ebenfalls in der Kreisliga A spielt, soll unbedingt die Klasse halten.

„Natürlich wollen wir nicht auf unseren siebten Platz bleiben, sondern noch den ein oder anderen Rang klettern“, so Czajka. „Aber wir werden auch immer wieder Spieler in die zweite Mannschaft abgeben, damit das Team nicht absteigt.“