TuS gewinnt dank der besseren Kondition
25.09.2011 | 14:11 Uhr 2011-09-25T14:11:08+0200Wieder musste Dirk Kuhnhenn, Co-Trainer des Handball-Landesligisten TuS Hattingen, am Samstag für das 40. Tor seines Teams eine Kiste Bier springen lassen. Doch dieses Mal hatten sich die Spieler beim 40:35 (20:20)-Sieg bei SuS Oberaden den Gerstensaft hart erarbeiten müssen. Vor einer Woche hatte der TuS noch bei einem Spaziergang die SG HC Dortmund-Süd 50:30 geputzt.
SuS Oberaden -
TuS Hattingen
35:40
Wieder musste Dirk Kuhnhenn, Co-Trainer des Handball-Landesligisten TuS Hattingen, am Samstag für das 40. Tor seines Teams eine Kiste Bier springen lassen. Doch dieses Mal hatten sich die Spieler beim 40:35 (20:20)-Sieg bei SuS Oberaden den Gerstensaft hart erarbeiten müssen. Vor einer Woche hatte der TuS noch bei einem Spaziergang die SG HC Dortmund-Süd 50:30 geputzt.
„Das hätte auch durchaus andersherum ausgehen können“, gestand nach einer nervenaufreibenden Begegnung Trainer Maik Düerkop. Es war ein Duell zweier gleichstarker Mannschaften. „Vielleicht hatten einige nach dem klaren Sieg vergangene Woche gedacht, dass es so leicht weitergeht.“ Dem war nun wahrlich nicht so. Im Gegenteil.
Die Hattinger mussten gleich mehrmals beißen, um überhaupt im Spiel zu bleiben. Nach ausgeglichenem Beginn (12:11) setzten sich die Gastgeber bis zur 20. Minute auf 18:13 ab. „Wir hatten einfach in der Verteidigung zu große Löcher“, stellte Maik Düerkop fest.
Erst nachdem Düerkop umstellte, klappte es besser. Julian van Kessel rückte in den Innenblock an die Seite von Luca Kuhnhenn und Felix Osterloh übernahm die vorgezogene Position in der offensiven Verteidigungsformation. „Julian hat ein ganz starkes Spiel gemacht“, lobte Düerkop van Kessel.
Und auch für Osterloh lohnte sich der Wechsel. Er avancierte mit zwölf Toren zum erfolgreichsten Torschützen. Und das, obwohl er in den letzten zehn Minuten nicht spielen konnte, da er zuvor umgeknickt war.
Für Josef Pospiech war sogar schon in den ersten zehn Minuten nach einer Knieverletzung Schluss. So schrumpfte der sowieso schon dezimierte Kader weiter.
„Es war ein Kampfspiel“, sagte Maik Düerkop. Und diesen Kampf nahmen die Hattinger an. Nachdem das Team zwischenzeitlich 33:37 hinten gelegen hatte, zahlte sich das Tempospiel der Hattinger gegen Ende der Partie aus. Die Gäste waren den Oberadenern einfach konditionell überlegen. „Durch das hohe Tempo haben wir sie in die Knie gezwungen“, meinte so Düerkop letztlich zufrieden, wenn sein Team auch nicht konstant genug spielte.
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