TuS erhielt Änderung zu spät

Ein Auf und Ab der Gefühle: Am Ende gewann der TuS Hattingen.
Ein Auf und Ab der Gefühle: Am Ende gewann der TuS Hattingen.
Foto: Fischer / Funke Foto Services

Hattingen..  Bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der D-Junioren haben am vergangenen Wochenende bekanntlich die Wiederholungen von Entscheidungsschießen im Halbfinale für Ärger gesorgt (wir berichteten). Ausrichter TuS Hattingen sieht die Verantwortung dafür nicht bei sich.

Einen einzigen Fehler habe man gemacht, räumt Hattingens Jugend-Geschäftsführer Lars Distelrath ein: Dass man überhaupt wiederholt habe. Denn vor dem ersten Schießen hätten alle Trainer die acht Meter Entfernung akzeptiert, zudem seien sowohl Spielleiter als auch Schiedsrichter so geschult gewesen. „Erfahrene Schiedsrichter haben uns gesagt, sie hätten nicht wiederholen lassen, denn alle hatten die gleichen Voraussetzungen“, so Distelrath.

Die mit erster und zweiter Mannschaft im Achtmeterschießen unterlegenen Sportfreunde Niederwenigern legten unter Berufung auf offizielle Statuten Protest ein: Es hätte aus neun Metern Entfernung geschossen werden müssen. Distelrath sagt, die Änderung auf neun Meter habe der Verein nicht rechtzeitig erhalten: „Unser Spielleiter Wolfgang Schmitz hat beim Kreis nachgefragt, dort hieß es, es würde Montag zugestellt.“ Montag, da hatte es den Ärger beim Turnier natürlich schon längst gegeben.

Insgesamt allerdings seien die Jugendfußball-Stadtmeisterschaften aber ein Erfolg gewesen, so Lars Distelrath. „Wir hatten viele Zuschauer in den Hallen.“