TuS: Bedingt einsatzbereit
29.09.2009 | 15:36 Uhr 2009-09-29T15:36:00+0200Die Volleyballer des TuS Hatingen treiben den Rest der Landesliga vor sich her. Weil auch das dritte Saisonspiel verloren ging – und zwar gegen die dritte Mannschaft von Bayer Wuppertal mit 1:3 (19:25, 11:25, 25:18, 18:25) –, steht der TuS auf dem letzten Tabellenplatz.
TuS Hattingen - Bayer Wuppertal III 1:3
TuS: Matern, Hulin, Göbel, Ulrich, Chadrys, Borchert Komp.
Gegen Wuppertal hatten die Hattinger keine echte Chance. Denn aus dem eigentlichen – und zwar sehr kleinen Kader – standen nur dreieinhalb Spieler zur Verfügung. Ausgefallen sind Sergej Kinsvater, Marc Dormann, Michel Braun und Andreas Ohrt. Zudem war Axel Hulin wegen einer Schulterverletzung nur bedingt einsatzbereit. Um eine komplette Mannschaft stellen zu können, halfen deshalb kurzfristig Andreas Chadrys und Dennis Borchert aus. Chadrys hatte noch vor drei Jahren regelmäßig für den TuS gespielt und sprang jetzt als Notnagel ein. Dennis Borchert hingegen spielt sonst in der zweiten Mannschaft des TuS Hattingen.
„Die Zusammenstellung der Mannschaft war natürlich nicht optimal”, sagt Mathias Komp. „Aber was hätten wir tun können. Wir hätten versuchen können, mittels Attesten eine Spielverlegung zu beantragen oder die Partie gleich kampflos abgeben können. Doch das wollen wir nicht.”
So mussten die Hattinger gegen den zweiten Unterbau des Bundesligisten improvisieren. Zwischenzeitlich lief es auch gar nicht so schlecht, allerdings reichte es dann doch nur zum Gewinn des dritten Satzes. „Wuppertal hatte eine sehr junge und spielstarke Mannschaft”, so Komp. „Probleme gibt es, wenn man sie spielen lässt. Ein bisschen ärgerlich ist nur, dass wir in Normalbesetzung gegen Wuppertal hätten gewinnen können. Aber in der Liga scheint ja ohnehin alles möglich. Jetzt müssen wir aber langsam mit dem Gewinnen anfangen.
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