Fußball: Westfalenliga
TSG will gegen Olpe nachlegen
03.09.2010 | 18:32 Uhr 2010-09-03T18:32:00+0200
Die Stimmung ist gut bei Fußball-Westfalenligist TSG Sprockhövel: Mit einem klaren 4:1 beim damaligen Tabellenführer BV Brambauer hat sich die Mannschaft stark verbessert gezeigt.
Nun soll im morgigen Heimspiel (15 Uhr) gegen die Spielvereinigung Olpe nachgelegt. werden.
Die bittere 1:3-Niederlage am zweiten Spieltag bei Eving-Lindenhorst scheint zwar nicht vergessen, aber überwunden. „Das war Kollektivversagen“, sagt TSG-Trainer Lothar Huber. „Es war ja eigentlich klar, dass irgendwann mal ein Rückschlag kommt, und der kam eben an diesem Tag.“ Vollständig rehabilitiert habe sich seine Elf dann am vergangenen Spieltag mit einer starken Leistung beim 4:1 beim Überraschungstabellenführer BV Brambauer.
Jetzt kommt die Spvgg. Olpe an den Baumhof. Ein Gegner, den Mitfavorit TSG eigentlich schlagen sollte. Neben zwei Unentschieden in Ennepetal (1:1) und gegen Eving-Lindenhorst (0:0) haben die Gäste auch schon eine Niederlage bezogen, am ersten Spieltag gegen den Hombrucher SV. „Olpe hat nicht die großen Fußballer, aber ist sehr gefestigt. Sie sind im Kollektiv stark und stehen hinten sehr sicher“, sagt Lothar Huber. Das würden die bisherigen Ergebnisse der Sauerländer aussagen.
Nach dem vergangenen Spieltag hatte Huber davon gesprochen, das Erfolgsgeheimnis seiner Mannschaft sei gewesen, dass sie hinten sicher gestanden und dann schnell nach vorne gespielt habe. Das dürfte auch gegen Olpe ein viel versprechendes Konzept sein, allerdings werden die Gäste wohl eher nicht bedingungslos offensiv spielen. Deswegen fordert Huber von seinen Spielern zusätzlich: „Wir müssen geduldig sein.“
Ganz vorne in der Spitze soll Serdar Demirel wieder dafür sorgen, dass die TSG Tabellenführer Wattenscheid 09 auf den Fersen bleiben oder sogar überholen kann. Demirel hatte gegen Brambauer mit drei Treffern großen Anteil am Erfolg. „Bei Stürmern ist es ja manchmal so: Wenn der Knoten einmal geplatzt ist, dann läuft es“, sagt Huber. Und genau diesen Eindruck vermittelt Demirel: „Er hat auch im Training im Moment diese absolute Sicherheit vor dem Tor.“ Voraussetzung für einen Dreierpack wie gegen Brambauer sei, dass Demirel viel arbeite. „Wenn er das tut, wird er auch am Sonntag wieder erfolgreich sein.“
Personell wird es wohl kaum Veränderungen gegenüber dem überzeugenden Auftritt zuletzt geben. Das bedeutet, dass wieder Sven Rasmus zwischen den Pfosten stehen wird. Patrick Knieps hindert immer noch seine Schulterverletzung, die er sich im ersten Spiel gegen den TuS Ennepetal zugezogen hat. „Ein Einsatz wäre einfach zu riskant.“
16:32
Wir sind jetzt oben!!Und da bleiben wir auch!! BASTA!!!