TSG-Trainer Wasilewski grübelt noch

Christopher Antwi-Adjej überzeugte in der Vorbereitung und dürfte zunächst einmal gesetzt sein.Foto:Manfred Sander
Christopher Antwi-Adjej überzeugte in der Vorbereitung und dürfte zunächst einmal gesetzt sein.Foto:Manfred Sander
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Sprockhövel..  Die Ergebnisse, die Fußball-Oberligist TSG Sprockhövel während der Vorbereitung auf die Rückrunde erzielte, waren gut bis sehr gut. Doch diese Resultate interessieren jetzt nicht mehr, denn am Sonntag geht es in Rheine wieder um Meisterschaftspunkte.

In den letzten Testspielen hat sich bei der TSG eine Mannschaft herauskristallisiert, die auch das erste Pflichtspiel des Jahres 2015 bestreiten könnte. Über zwei Positionen macht sich Trainer Robert Wasilewski aber noch Gedanken. Zunächst einmal geht es um den Linksverteidiger. In Frage kommen aktuell Tim Oberc oder Felix Gremme. Im letzten Testspiel gegen Rot-Weiss Essen stand Gremme in der Startelf. In der Offensive gibt es drei Alternativen für zwei Positionen. Darum kämpfen Hasan Ülker, Ferhat Ülker und auch Burak Akyürek, der sich in der Winterpause der TSG angeschlossen hat und in den Testspielen einen guten Eindruck hinterließ.

„Mit meiner Entscheidung lasse ich mir noch Zeit“, sagt Robert Wasilewski, der in den kommenden Wochen vermutlich noch etwas mehr ins Grübeln kommen wird. Denn dann werden auch Christian Kalina, Timo Janicki, Robin Kost, Max Claus, Phillipp Schulz und Andrius Balaika zurückkehren. „Alle haben sicher den Anspruch zu spielen“, sagt Sprockhövels Trainer. „Ich werde dann die Qual der Wahl haben, aber für einen Trainer ist das natürlich immer eine angenehme Situation.“

Nicht nur die TSG Sprockhövel, auch Eintracht Rheine ließ zuletzt durch gute Ergebnisse in den Testspielen aufhorchen. So gab es jüngst einen 7:1-Sieg gegen den SC Spelle-Venhaus. Diesen Verein muss man zwar nicht unbedingt kennen, allerdings handelt es sich beim SC Spelle-Venhaus ebenfalls um einer Fußball-Oberligisten, der im Verband Niedersachsen angesiedelt ist.

In der Hinrunde taten sich die Sprockhöveler gegen Rheine schwer. Die TSG-Führung aus der 60 Minute glich Rheine kurz darauf aus. Am Ende hießt es 1:1, worüber sich Robert Wasilewski sehr ärgerte. Nicht etwa deshalb, weil seine Mannschaft kurz zuvor Rheine im Pokal noch mit 3:0 geschlagen hatte, sondern aus dem Grund, weil seine Mannschaft aus ihrer Überlegenheit zu wenig gemacht hatte.

Dem 1:1 gegen Rheine zum Saisonauftakt folgten dann weitere Unentschieden gegen Herne (2:2) und Gütersloh. In Herne hatte Adrian Wasilewski kurz vor Schluss einen Elfmeter verschossen, und gegen Gütersloh hatte die TSG mit 1:0 geführt. So waren die Sprockhöveler nach drei Spielen zwar noch ungeschlagen, allerdings hatten sie wohl auch einige Punkte liegen gelassen. „Die fehlen uns natürlich auch heute noch“, sagt Robert Wasilewski.