TSG: Test verloren, aber Huber zufrieden
12.02.2012 | 18:50 Uhr 2012-02-12T18:50:00+0100
Rhynern/Sprockhövel.Westfalia Rhynern - TSG Sprockhövel2:1
Fußball-Westfalenligist TSG Sprockhövel hat das letzte Testspiel vor der Wiederaufnahme des Meisterschaftsprogramms mit 1:2 verloren.
Das will aber nicht viel heißen, denn beim Gegner, Westfalia Rhynern, handelt es sich um einen NRW-Ligisten, und außerdem lieferten die Sprockhöveler ein sehr ansprechendes Spiel ab. TSG-Trainer Lothar Huber fasste die Partie so zusammen: „Die bessere Mannschaft hat heute verloren. Wir waren richtig gut, das bringt Zuversicht für das Spiel am kommenden Sonntag in Wanne-Eickel.“
Nicht gefallen hat dem Trainer indes die Entstehung des Siegtreffers von Westfalia Rhynern in der 85. Minute. „Da ging ein dicker Bock von Sebastian Greitemann voraus“, kritisierte Huber. „Er hat den Ball leichtfertig verloren, und daraus ist dann das Tor entstanden. Solche Fehler werden gegen einen NRW-Ligisten sofort bestraft.“
Verbessern könne sich seine Mannschaft auch noch in Sachen Chancenverwertung, so der Trainer weiter. „Allein Max Claus hätte heute drei Tore schießen können, allerdings hat Max seine Sache unter dem Strich sehr gut gemacht.“
Das könne man auch im Fall Marc Grobri sagen. Sprockhövels Winter-Zugang spielte gegen Rhynern hinten links in der Viererkette. „Das ist für ihn eine Umstellung“, so Huber. „Normalerweise spielt er zentraler, also auf der Sechs.“
Nicht dabei waren am Sonntag Karsten Gorges, der den Verein verlassen hat, Ferhat Uelker, der sich eine Erkältung eingefangen hat, und der Grieche Xhino Kadiu, der an einer Wadenprellung laboriert. Uelker und Kadiu dürften aber sicher Kandidaten für die Startaufstellung am kommenden Sonntag in Wanne-Eickel sein. „Wir wollten in einem Testspiel kein Risiko eingehen, und deshalb haben wir beide geschont“, so Huber.
Tore: 1:0 (5.), 1:1 Berkant Canbulut (7.), 2:1 (85.).
TSG: Knieps, Schulz, R. Meister, A. Meister, Grobri, Greitemann, Gültekin, Wasilewski, Balaika, Claus (75. Gül), Canbulut (75. Aydin).
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