TSG Sprockhövel eine Runde weiter

War auch gegen den SV Hohenlimburg nur schwer vom Ball zu trennen: TSG-Dribbler Christopher Antwi-Adjej (links)  Foto: Archiv,Manfred Sander
War auch gegen den SV Hohenlimburg nur schwer vom Ball zu trennen: TSG-Dribbler Christopher Antwi-Adjej (links)  Foto: Archiv,Manfred Sander
Foto: WAZ FotoPool

Sprockhövel..  Ganz schön eng ging es beim Kreispokalviertelfinale zwischen dem SV Hohenlimburg und der TSG Sprockhövel zu. Letztlich sicherte Torjäger Burak Akyürek mit seinem Treffer in der 84. Minute das Weiterkommen des Fußball-Oberligisten.

Dass die Pokalaufgabe gegen den starken Landesligisten SV Hohenlimburg nicht einfach werden würde, kam für die Sprockhöveler nicht überraschend. „Unterklassige Gegner sind gegen uns natürlich immer besonders motiviert etwas Besonderes zu zeigen“, erklärte Trainer Robert Wasilewski. „Deshalb war es eine schwierige Partie, die wir aber hinterher verdient für uns entschieden haben.“

Wasilewski stellte im Gegensatz zur vergangenen Liga-Partie am Sonntag bei der Hammer Spielvereinigung auf einigen Positionen um, auch um lange verletzten Spielern Einsatzzeiten zu geben und dem ein oder anderen Stammspieler eine kleine Pause zu gönnen. Auch das System änderte Wasilewski und stellte mit Burak Akyürek und Max Claus, der erstmals nach seiner Verletzung von Beginn an für die TSG auflief, zwei Stürmer auf. Außerdem befanden sich mit Nazzareno Ciccarelli, Emre Karaca und Leroy Kwadwo drei A-Jugendspieler in der Startformation.

Keine Tore in der ersten Hälfte

Der erste Durchgang gestaltete sich wie erwartet schwierig für die Sprockhöveler, doch zwei gute Chancen spielte sich der Oberligist heraus. Die erste Chance hatte Kapitän Raoul Meister. Sein Schuss aus etwa 20 Metern konnte der Hohenlimburger Keeper nur nach vorne abwehren, aber kein Gäste-Spieler rechnete damit und die Nachschussmöglichkeit verpuffte. Die zweite Möglichkeit hatte dann kurze Zeit später Burak Akyürek, aber auch sein Schuss fand nicht das angestrebte Ziel.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Ergebnis lange stabil bei 0:0 und so langsam aber sicher richteten sich die Zuschauer auf eine Verlängerung ein. Das verhinderte aber Burak Akyürek mit seinem Tor zum 1:0 für die Gäste. Akyürek erlöste die Sprockhöveler mit einem trockenen Abschluss aus 18 Meter Torentfernung.

Fast aber hätte der Gastgeber es doch noch in die Verlängerung geschafft. In der 90. Minute parierte TSG-Keeper David von Hagen, der Stammtorwart Patrick Knieps ersetzte, in einer brenzligen Situation den letzten Abschluss der Hohenlimburger.

In dem DFB-Pokalspiel auf Kreisebene blieben die Sprockhöveler nicht von Verletzungen verschont. Noch in der ersten Halbzeit musste Phillip Rößler ausgewechselt werden. „Er hat einen Schlag auf den Knöchel bekommen“, sagte TSG-Coach Robert Wasilewski. „Sein Knöchel ist danach ziemlich dick angeschwollen.“ Rößlers Einsatz am Sonntag in der Oberliga-Partie gegen den TuS Erndtebrück ist sehr fraglich. „Unsere A-Jugendspieler haben einen richtig guten Eindruck hinterlassen“, erklärte Wasilewski. „Gerade von Innenverteidiger Leroy Kwadwo war ich sehr angetan. Er hat viel Ruhe ausgestrahlt und positiv auf sich aufmerksam gemacht.“

SV Hohenlimburg -
TSG Sprockhövel 0:1

Tore: 0:1 Burak Akyürek (84.).
TSG: von Hagen, Rößler (27. Hodzic), Meister, Kalina (46. Padowan), Ciccarelli. Oberc, Antwi-Adjej, Akyürek (86. Wasilewski), Claus, Karaca, Kwadwo.