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TSG: Jetzt fehlt nur noch ein Sieg bis zum Titel

01.06.2009 | 19:27 Uhr

Jetzt ist es sicher: Der Kampf um die Meisterschaft in der Westfalenliga wird sich erst am letzten Spieltag entschieden.

TSG Sprockhövel - BV Brambauer 3:1

Tore: 1:0 Serdar Demirel (2./FE), 1:1 Michael Häming (13./FE); 2:1 Serdar Demirel (66.), 3:1 Andrius Balaika (72.).

TSG: Knieps, Kerstiens, R. Meister, Gorges, Chatsiioannidis (46. Ginczek), A. Meister, Winczura, Preissing (82. Schoppen), Balaika, Hajra (82. Feldmann), Demirel.

BVB: Botta, Joldic, Köse, Schaffer, Stolzenhoff (67. Backszat), Nitsche, Häming, Coers (77. Hanke), Sawatzki, Kumac, Rosenkranz.

Schiedsrichter: Hendrik Rottkord (Oelde).

Gutefüllt war die Tribüne im Sprockhöveler Baumhof.

Am Sonntag gewannen die beiden einzigen verbliebenen Titelkanditaten ihre Heimspiele. Spitzenreiter TSG schlug den BV Brambauer mit 3:1 und der DSC Wanne-Eickel die SpVg. Olpe mit 2:0. Sprockhövel hat damit weiterhin einen Punkt Vorsprung und muss zum Saisonfinale beim Tabellendritten ASC 09 Dortmund antreten, während der DSC ein Auswärtsspiel gegen die Zweitvertretung der Sportfreunde Siegen bestreitet.

Das Spiel gegen Brambauer begann für die TSG nahezu optimal. Denn schon in der 2. Minute verwandelte Serdar Demirel einen Elfmeter, nachdem Sven Preissing zuvor im Strafraum gefoult worden war.

Ein prima Beginn also, doch da wussten die Protagonisten im Baumhof noch nicht, dass dies keineswegs der einzige Elfmeter sein sollte, den Schiedsrichter Hendrik Rottkord an diesem Tag verhängte. Denn schon in der 13. Minute gab's wieder einen – diesmal für Brambauer. Und weil auch Michael Häming verwandelte, stand es 1:1.

Damit ist die Geschichte der Elfmeter aber noch nicht zu Ende erzählt. In der 21. Minute gab's den nächsten Elfer. Wieder schnappte sich Serdar Demirel den Ball, doch sein Trainer beschlich ganz offensichtlich ein ungutes Gefühl. „Ich guck' gar nicht hin”, sagte Lothar und wendete den Blick Richtung Freibad. Weil er dann aber keinen Jubel vor den Tribüne hörte, wird Huber es wohl geahnt haben: Demirel scheiterte mit seinem Schuss an Brambauers Torwart Robert Botta.

Und eigentlich hätte es noch einen Elfmeter geben müssen. Denn in der 35. Minute wurde TSG-Stürmer Sinan Hajra im Strafraum von den Beinen geholt. Doch da verließ Hendrik Rottkord wohl der Mut. Nein, noch einen Strafstoß gab er nicht, dafür aber Sinan Hajra die Gelbe Karte.

Und damit war klar – Sprockhövel musste die drei Punkte aus dem Spiel heraus erzwingen. Und Lothar Huber setzte auch zeitig auf Offensive. Direkt nach der Pause brachte er mit Dawid Ginczek einen dritten Stürmer. „Wir mussten ja etwas machen”, erklärte Huber seine Maßnahme. „Und dann kann man es auch sofort machen und nicht erst in der 80. Minute.”

Durch diese Umstellung geriet aber zunächst die Sprockhöveler Defensive in leichte Unordnung. Für Brambauer gab's einige Chancen. Eine davon entschärfte Patrick Knieps, indem er beherzt sein Tor verließ und an der Strafraumgrenze gegen Dennis Stolzenhoff klärte.

Doch die TSG kam – zwar langsam, aber gewaltig. Und immer wieder suchten die Sprockhöveler den Weg über die linke Außenbahn- also über Andrius Balaika. Letztlich war dies auch der richtige Weg. Denn in der 66. Minute bereitete der Litauer das 2:1 durch Serdar Demirel vor und erzielte in der 72. Minute das 3:1 gleich selbst.

Ein Sieg fehlt also noch zum Titel – und Lothar Huber sagt: „Dieses Endspiel wollten wir haben. Und wenn wir's schaffen, dann ist das wunderschön. Wenn nicht, dann haben wir halt Pech gehabt.”

Heiner Wilms

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Kommentare
02.06.2009
08:51
TSG: Jetzt fehlt nur noch ein Sieg bis zum Titel
von kanone | #1

... prima jungs, weiter so und nicht beirren lassen!!!

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