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Fußball-Westfalenliga

TSG: Das Ziel ist in Sicht

18.05.2012 | 15:20 Uhr
TSG: Das Ziel ist in Sicht

Sprockhövel.  Noch zwei Spiele hat Fußball-Westfalenligist TSG Sprockhövel vor der Brust. Zwei Spiele, in denen es gilt, den fünften Tabellenplatz zu verteidigen. Denn der würde, so Staffelleiter Alfred Link, zum Aufstieg in die Oberliga reichen.

Zwar gibt es zum Klassensprung auch noch theoretische Möglichkeiten über Platz sechs und sieben, doch davon will TSG-Trainer Lothar Huber nichts wissen. Denn die Aussichten der Sprockhöveler sind gut, obwohl sie schon ein Spiel mehr bestritten haben als die Konkurrenten.

Drei Punkte Vorsprung hat die TSG auf die DJK TuS Hordel und den BV Westfalia Wickede. Zudem spricht das Torverhältnis für die Sprockhöveler, die aktuell bei plus zehn stehen, Hordel hingegen bei plus zwei und Wickede bei minus eins.

Es könnte also reichen, obwohl die Sprockhöveler am letzten Spieltag nur noch zuschauen können. Doch auch dieser letzte Spieltag interessiert Trainer Lothar Huber im Moment reichlich wenig. Er richtet den Blick auf die zwei verbleibenden Spiele seiner Mannschaft. Und die tritt noch zweimal im heimischen Baumhof an. Zunächst einmal am kommenden Sonntag gegen den BV Brambauer-Lünen und dann am 28. Mai gegen den TuS Ennepetal.

Auch für den aktuellen Gegner der TSG geht es noch um viel. Denn Brambauer-Lünen kämpft verzweifelt gegen den Abstieg. Aber nicht nur deshalb sei der BVB ein unangenehmer Gegner, sagt Lothar Huber mit einem Blick auf die linke Seite des Torverhältnisses. 52 Tore hat Brambauer-Lünen in dieser Saison schon geschossen. Zum Vergleich: Die TSG steht bei 47 und andere Aufstiegskandidaten wie Hordel (52) und Wickede (51) kommen auch nicht an diese Marke heran. Für Torgefahr sorgen vor allem die beiden Stürmer Philipp Hanke und Thorsten Nitsche sowie Mittelfeldspieler Daniel Schaffer.

Vorsicht ist also geboten, allerdings hat die TSG zurzeit einen recht guten Lauf. Die letzten drei Spiele wurden gewonnen, und dabei haben die Sprockhöveler neun Tore geschossen und nur eines hinnehmen müssen.

„Wenn wir jetzt unsere Hausaufgaben machen, dann sind wir durch“, sagt Lothar Huber. „Dann können die anderen spielen wie sie wollen.“ Und die angesprochenen anderen Mannschaften, also die Konkurrenten der TSG, stehen am Sonntag vor schwierigen Spielen. Westfalia Wickede spielt gegen den Tabellenführer Wattenscheid 09, während Hordel auswärts gegen den Tabellenneunten TuS Eving-Lindenhorst ran muss. „Auch diese Konstellationen sprechen für uns“, sagt Huber. „Aber wir müssen auch erst einmal gegen Brambauer-Lünen gewinnen.“

In dieses Spiel geht die TSG ohne Hakan Gültekin, der wieder umgeknickt ist. Diesmal allerdings mit dem rechten Fuß. „Er wird am Sonntag mit Sicherheit nicht dabei sein“, sagt Huber. Das gilt übrigens auch für Max Claus, der nach einem Wadenbeinbruch inzwischen zwar wieder trainiert, der sein Comeback allerdings in die nächste Saison verschieben muss. Und schön wäre es natürlich, wenn die TSG diese Saison in der Oberliga spielen würde.

Dass Brambauer-Lünen nicht mal ebenso im Vorbeigehen zu schlagen ist, musste die TSG im Hinspiel erfahren. Denn bei dichtem Nebel verloren die Sprockhöveler zwischenzeitlich den Durchblick. Zwar gingen sie durch Ferhat Uelker in Führung, doch dann traf Philipp Hanke zweimal. Erst in der Nachspielzeit erzielte der in der 81. Minute eingewechselte Karsten Gorges gegen den damaligen Tabellenletzten das 2:2.

Heiner Wilms


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