Torfestival in Sprockhövel

Seine letzten Spiele für den Landesligisten Hedefspor bestritt Max Claus in der Glückaufhalle. Zum 1. Januar 2015 wechselt er zum Oberligisten TSG Sprockhövel. Sein letztes Tor für Hedef erzielte Claus im Spiel um Platz drei.Foto:Jürgen Theobald
Seine letzten Spiele für den Landesligisten Hedefspor bestritt Max Claus in der Glückaufhalle. Zum 1. Januar 2015 wechselt er zum Oberligisten TSG Sprockhövel. Sein letztes Tor für Hedef erzielte Claus im Spiel um Platz drei.Foto:Jürgen Theobald
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Sprockhövel/Hattingen..  Auf der Zielgeraden wurde das Hallenfußball-Turnier um den WAZ-Pokal noch einmal richtig torreich. Das Finale zwischen den Sportfreunden Niederwenigern und der TSG Sprockhövel endete 5:3, das Spiel um Platz drei zwischen Hedefspor Hattingen und Obersprockhövel 6:4, und auch in den Platzierungsspielen zuvor hatte es reichlich Treffer gegeben. Der VfB Schwelm besiegte den FC Sandzak mit 8:4 und der SV Herbede den TuS Hattingen mit 7:3.

Die letzten Spiele waren noch einmal Ausreißer nach oben. 272 Tore hat es an drei Tagen insgesamt gegeben und damit 22 mehr als im Vorjahr. Im Schnitt fielen 5,4 Treffer pro Partie.

Sportfreunde spielerisch besser

Zufrieden war am Ende natürlich auch Jürgen Margref. „Ich denke, wenn man beide Tage, an denen wir hier gespielt haben, zusammen betrachtet, dann haben wir schon verdient gewonnen“, sagte der Trainer der Sportfreunde Niederwenigern, der sich freute, dass es zum Schluss noch einmal einen richtigen Höhepunkt gab. „ Schön war, dass wir am Ende gegen eine Oberliga-Mannschaft spielen durften und gegen die dann im Finale auch noch gewinnen konnten“, so Margref, der in dieser Partie keinen Klassenunterschied erkennen konnte, aber auch noch einmal auf das Halbfinale gegen Hedefspor zurückblickte. „Das war schon sehr knapp“, sagte der ehemalige Profi. „Und im Viertelfinale gegen den TuS Hattingen haben wir es unnötig spannend gemacht. Da hat man gesehen, dass man mit vier bis fünf richtig guten Hallenspielern schon etwas schaffen kann. Auch wenn unser Fokus nicht auf der Halle liegt, hatten wir viel Spaß. Und zum Glück hat sich keiner verletzt.“

Als fairer Verlierer zeigte sich nach dem Finale Jörg Neumann, der Sprockhövels Trainer Robert Wasilewski vertrat und im letzten Spiel nach einer Zeitstrafe für Patrick Knieps auch noch einmal als Torwart einsprang. „Mit dem zweiten Platz sind wir relativ zufrieden“, sagte Neumann. „Denn wir hatten ja schon Glück, dass wir die Endrunde überhaupt erreicht haben.“

Niederwenigern sei im Finale dann die spielerisch bessere Mannschaft gewesen, so Neumann weiter. „Wir hatten ja leider einige unserer guten Hallenspieler nicht dabei. Wir wollten aber auch nicht das Risiko eingehen, dass sich jemand von den Offensivspielern verletzt, denn die Vorbereitung auf die Rückrunde geht ja schon sehr bald wieder los. Der Oberliga-Klassenerhalt hat da natürlich Priorität.“

Auch auf das Halbfinale gegen den SCO blickte Jörg Neumann noch einmal zurück: „Da haben wir ordentlich gespielt und sind nach Gegentoren immer wieder zurückgekommen. Und beim Neunmeterschießen sind wir dann halt eiskalt geblieben.“