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Fußball: Westfalenliga

Tolles Spiel, aber keine Tore

19.02.2012 | 18:29 Uhr
Tolles Spiel, aber keine Tore

Wanne-Eickel/Sprockhövel.DSC Wanne-Eickel -
TSG Sprockhövel0:0

Es wurde eigentlich alles geboren, was ein gutes Fußball-Spiel ausmacht. Packende Zweikämpfe, hohes Tempo, gute Torchancen. Nur etwas fehlte: die Tore. Und so endete das Fußball-Westfalenliga-Spiel DSC Wanne-Eickel gegen TSG Sprockhövel 0:0.

Eine Minute vor Spielschluss, sah es so aus, als könnte es in Sachen Tore doch noch etwas werden. Denn da wurde Sprockhövels Berkant Canbulut schön freigespielt. Der junge Stürmer zog aus spitzem Winkel ab, doch DSC-Torwart Tobias Ritz parierte. Und weil Max Claus den Nachschuss auch nicht im Tor unterbrachte, ging der Tag auf dem Kunstrasenplatz an der Reichsstraße torlos zu Ende.

Das ging unter dem Strich wahrscheinlich auch in Ordnung, denn die beste Chance des Spiels hatten die Gastgeber. In der 67. Minute war das. Patrick Knieps hatte einen strammen Freistoß von Tayfun Cakiroglu nur mit Mühe abwehren können. Knieps hielt den Ball aber nicht fest, und bei den anschließenden Abwehrbemühungen wurde Markus Krawietz im TSG-Strafraum gefoult. Die Folge: Schiedsrichter René Kunsleben entschied auf Elfmeter. Tayfun Cakiroglu schoss indes nicht platziert, so dass Patrick Knieps mit einer tollen Parade das 0:1 verhinderte. Doch der Ball prallte wieder nach vorne ab – wieder vor die Füße von Cakiroglu, der jetzt aber ganz schlecht zielte und den Nachschuss recht deutlich am Tor vorbei setzte.

Klare Möglichkeiten gab es auch schon in der ersten Halbzeit. Die erste für die TSG Sprockhövel durch Ferhat Uelker, der in der 8. Minute an DSC-Torwart Tobias Ritz scheiterte. Danach entwickelte sich ein offenes, schnelles Spiel, in dem die TSG die vielleicht etwas bessere Spielanlage hatte. Die etwas besseren Möglichkeiten hatten aber die Gastgeber kurz vor der Pause. So durch Safet Dzinic, der sich an TSG-Kapitän Raoul Meister vorbeidrehte, dann aber Patrick Knieps nicht mehr überwinden konnte. Und zwei Minuten vor der Halbzeit wurde es aus TSG-Sicht noch einmal kritisch. Nach einem schönen Pass von Tugrul Aydin steuerte Sven Jubt auf das Sprockhöveler Tor zu, doch wieder war Patrick Knieps zur Stelle.

Auch nach der Pause hatte die Partie zu jeder Zeit großen Unterhaltungswert, jetzt boten sich aber den Sprockhövelern die besseren Möglichkeiten. Ganz dicht dran war Alexander Meister, der in der 72. Minute den Pfosten des DSC-Tores traf.

Schade also, dass es für dieses Spiel nur einen Punkt gab. Und die Vorstellung beider Mannschaften hatte auch TSG-Trainer Lothar Huber gefallen. „Kampf, Tempo, gute Chancen: Da war eigentlich alles dabei, was guten Fußball ausmacht“, sagte Huber.

Nur eines fehlte halt: die Tore.

DSC: Ritz, Schmidt, Strohmann, Jubt, (76. Schulz), Behrendt, Dzinic, Aydin (62. Allali), Krawietz, Gökcek (62. Dosedal), Talarek, Cakiroglu.
TSG: Knieps, Schulz, R. Meister, A. Meister, Grobri (67. Sommer), Gültekin, Greitemann, Wasilewski (80. Kadiu), Balaika, Canbulut, Uelker (67. Claus).
Schiedsrichter: Kunsleben (Hamm).

Heiner Wilms

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