SuS: Weiß leitet Kantersieg ein
20.02.2011 | 19:27 Uhr 2011-02-20T19:27:00+0100
SuS Niederbonsfeld -
Heisinger SV II
10:0
Eigentlich muss zu einem 10:0 nicht mehr viel gesagt werden. Aber so deutlich, wie der SuS Niederbonsfeld sein Heimspiel gegen Schlusslicht Heisingen II gestaltete, war das Spiel nicht.
Vor allem in der ersten halben Stunde standen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber. Das fachkundige Niederbonsfelder Publikum wunderte sich auch nicht großartig. Alle wussten: Diese Heisinger Mannschaft kann Fußball spielen, das bekam in der Vorwoche schon Blau-Gelb Überruhr zu spüren. Heisingen gewann die Partie mit 4:3.
Dann schoss Martin Weiß das erlösende 1:0. Weil auch die Tore zwei und drei innerhalb von nur elf Minuten hintereinander und in einer Halbzeit auf sein Konto gingen, freute sich der SuS über einen lupenreinen Hattrick seines Torjägers. Nach seinem dritten Tor sah er übrigens eine für Kreisliga-Verhältnisse unübliche Gelbe Karte: Weiß zog sich beim Torjubel sein Niederbonsfeld-Trikot aus, um jenes von BVB-Profi Mario Götze zu zeigen. „Der Hattrick war nämlich götzlich“, klärte er auf.
Auch Sebastian Schmatloch langte dreimal zu. Dazwischen lagen aber der Pausenpfiff, sowie die Tore von Björn Hasse, Thomas Liebing und Frank Bündert. Kein Hattrick, aber immerhin das 10:0 ging auf das Konto des Kapitäns.
Sein Trainer vergaß auch im Moment des Schlusspfiffs nicht, das zuerst mächtig gezittert werden musste. „In den ersten 30 Spielminuten hatte Heisingen mehr vom Spiel“, sagte Detlef Pehlke, der gleichzeitig als dritter Spieler auf der Ersatzbank saß. Zum Einsatz kamen aber nur Lukas Böttger und Christian Runkel, der sich in der Winterpause dem SuS anschloss. Runkel spielte die letzten 24 für Björn Hasse – und das gar nicht mal so schlecht. Der vom FC Kray gewechselte belebte die Offensive und bewies ein gutes Auge für den Mitspieler. Es war aber auch nicht schwierig, sich in die Partie schnell hineinzufinden.
19:00
Da muss ich GreeneDragon zustimmen. Das ist wirklich eine Frechheit, das Tor von Julian Berger nicht im Artikel zu erwähnen. Er trifft sooo selten, da darf man ihn ruhig auch mal erwähnen, auch bei einem 10:0 Kantersieg!!
Mit freundlichen Grüßen
21:34
Und ein Tor viel im Bericht raus... Das von Julian Berger... stand in der Zeitung in der Statistik, hier taucht es nicht mal auf... man könnte fast denken, dass der Autor etwas gegen Herr Berger hätte.