SuS klar besser als Überruhr - 2:0
13.03.2011 | 18:53 Uhr 2011-03-13T18:53:00+0100
SuS Niederbonsfeld -
SV Teutonia Überruhr
2:0
Mit Leidenschaft und Ehrgeiz erkämpfte sich A-Ligist SuS Niederbonsfeld den 2:0-Heimsieg über SV Teutonia Überruhr.
„Spielerisch war das für beide Mannschaften heute schwer. Das war mehr ein Kampfspiel, und mit unserer Einstellung war ich hochzufrieden“, sagte SuS-Trainer Detlef Pehlke.
Die Anfangsphase verlief schleppend. Bonsfeld sowie Überruhr fanden nicht das richtige Mittel, um jeweils die gegnerische Defensive zu überwinden.
Nach 23 Minuten war es dann soweit für die erste richtige Chance für den SuS: Eigentlich waren es drei Möglichkeiten in einer. Julian Berger schickte Martin Weiß in den freien Raum, dieser traf aber nur den herausstürmenden Torwart. Der Abpraller landete wieder bei Berger, sein Tor verhinderte allerdings Überruhrs Abwehrspieler kurz vor der Linie. Doch die Kugel flog zwar hoch, aber nicht weit weg vom Gehäuse der Teutonia. In der Luft gewann Berger dann das Duell mit Überruhrs Keeper. Eine perfekte Vorlage für Martin Weiß. Sein Schuss ging jedoch in die Wolken.
Das 1:0 sollte aber noch vor der Pause fallen. Sebastian Schmatloch läutete einen gut vorgetragenen Konter ein. Über Rohde und wiederum Schmatloch kam der Ball dann zu Martin Weiß, der mit großem Einsatz den Ball über die Linie drückte.
Nach dem Seitenwechsel dominierte der SuS die Partie und hatte die deutlich besseren Möglichkeiten. Julian Berger, Martin Weiß und Sebastian Schmatloch hatten das Glück nicht auf ihrer Seite.
„Hätten wir das 2:0 früher gemacht, wäre das Spiel wohl etwas höher ausgefallen. So mussten wir bei Überruhrs Angriffen ein paar Mal zittern“, erklärte Pehlke.
In der 70. Minute war es SuS-Torwart René Kellner, der mit einer Großtat seine Mannschaft vor dem 1:1 rettete. Nach einer Ecke kam Teutonias Stürmer wenige Meter vor dem Kasten frei zum Kopfball. Mit einem tollen Reflex lenkte Kellner den Ball noch über den Querbalken.
In der 80. Minute war es dann vorbei mit dem Zittern. Runkels schnell ausgeführter Freistoß, ließ Weiß ein gutes Zuspiel folgen, so dass Frank Bündert nur noch einschieben musste.
„Insgesamt bin ich mit der Leistung einverstanden. Das Ergebnis geht so in der Höhe absolut in Ordnung. Kämpferisch war das wirklich klasse. Der Trainer ist zufrieden“, sagte Detlef Pehlke.
Auffälligste Spieler waren der Torschütze Martin Weiß und Spielgestalter, Mittelfeld-Stratege und Kapitän Sebastian Schmatloch.
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