Superstar Nowitzki im Trikot der SG Welper

Sebastian Meichsner schenkte Weltstar Dirk Nowitzki ein Trikot seines Heimatvereins. Das hat zwar die Größe XXXXL, sitzt bei dem 2,13 Meter großen Ausnahmesportler aber dennoch ein bisschen knapp.Foto:Meichsner
Sebastian Meichsner schenkte Weltstar Dirk Nowitzki ein Trikot seines Heimatvereins. Das hat zwar die Größe XXXXL, sitzt bei dem 2,13 Meter großen Ausnahmesportler aber dennoch ein bisschen knapp.Foto:Meichsner
Foto: privat

Hattingen..  Viele Sportler haben ein Vorbild. Für sie wäre es ein Traum, ihr Vorbild auch einmal zu treffen. Für Sebastian Meichsner, Basketballer bei der SG Welper, ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Er hat Dirk Nowitzki in den USA getroffen.

Der Kontakt kam durch Zufall zustande. Meichsner betreibt zusammen mit seinem Bruder Phillip und mit Christos Manazidis den Youtube-Kanal „Bullshit TV“, der mittlerweile über eine Millionen Abonnenten hat. In diesem Zusammenhang besuchte der Basketballspieler im Februar die Berlinale, wo er Leopold Hoesch traf. Hoesch ist der Produzent des Films „Nowitzki – Der perfekte Wurf“, in dem der deutsche Basketball-Nationalspieler die Hauptrolle einnimmt. Die Premiere lief in den USA – und Hoesch lud Meichsner dazu ein.

Gespräch in der Mavericks-Kabine

Bei seinem kleinen Amerika-Trip bereitete der Hattinger einen Beitrag für seinen Youtube-Kanal vor. Denn dort sollte er den Film quasi durch Werbung unterstützen. Neben „Bullshit TV“ wandte sich Leopold Hoesch auch an Eins-Live-Moderator und WDR-Mitarbeiter Tobi Schäfer sowie an Dominik Porschen, der ebenfalls einen Filmkanal leitet.

Die drei nutzen neben der Filmpremiere die Zeit, um den Basketball-Star über den Sport zu befragen. Jeder hat dazu etwas für seinen jeweiligen Medienbereich vorbereitet. „Wir haben in der Kabine nach einem Spiel mit Dirk über die anstehenden Play-Offs gesprochen“, erzählt Meichsner. Bei der Gelegenheit war er an der gesamten Mannschaft der Dallas Mavericks nah dran, was den Amateursportler begeisterte.

Immer auf dem Boden geblieben

In einer Sporthalle war er ebenfalls ganz nah am Profi dran. „Wir waren unter uns und haben bisschen über Basketball geplaudert. Dirk ist nett und umgänglich. Das ist genauso viel wert wie das sportliche Vorbild, das er ist“, findet Meichsner, der Nowitzki sportlich und auch menschlich bewundert. „Er ist immer auf dem Boden geblieben.“ Nach der positiven Begegnung mit seinem Vorbild ist der 29-Jährige noch mehr von dem Superstar angetan.

Nachdem der Welperaner Flügelspieler wusste, dass er auf Dirk Nowitzki treffen wird, hat er eine kleine Überraschung für die Basketball-Ikone vorbereitet. „Wir haben eines unserer Vereinstrikots neu drucken lassen. Das habe ich ihm dann geschenkt“, sagt Meichsner. Natürlich war darauf die Nummer 41, die Nowitzki seit Jahren bei den Dallas Mavericks trägt. Das Geschenk kam gut an, Dirk Nowitzki musste schmunzeln, denn er rechnete nicht damit, dass er es behalten darf. „Er wollte es nach einem gemeinsamen Foto dann zurückgeben und hat sich gefreut, als ich ihm sagte, es gehöre ihm“, so Meichsner, der sich sicher ist, dass nicht jeder Prominente so herzlich mit einem kleinen Präsent umgehen würde.