Stadtmeisterschaft bekommt neuen Modus

Bei der Auslosung: Fachschaftsleiter Wolfgang Waßerloos (re.) mit Sparkassen-Mitarbeiterin Anja Siepmann und Holger Gries, einem der Söhne des früheren Hattinger Sportdezernenten Lothar Gries, nach dem das Turnier benannt wurde.Foto:Tassos
Bei der Auslosung: Fachschaftsleiter Wolfgang Waßerloos (re.) mit Sparkassen-Mitarbeiterin Anja Siepmann und Holger Gries, einem der Söhne des früheren Hattinger Sportdezernenten Lothar Gries, nach dem das Turnier benannt wurde.Foto:Tassos
Foto: Socrates Tassos/Funke Foto Servi
Was wir bereits wissen
Beim Turnier um den Lothar-Gries-Gedächtnispokal bleiben in diesem Jahr in der Vorrundedie B- und C-Kreisligisten unter sich.

Hattingen..  Ein neuer Modus muss her. Das war die einhellige Meinung der Hattinger Fußballer nach der Stadtmeisterschaft im vergangenen Jahr. Einen neuen Modus wird es bei der 45. Auflage des Turniers um den Lothar-Gries-Gedächtnispokal auch geben. Wichtigste Neuerungen: Das Turnier wird gestrafft, und in der Vorrunde bleiben die C- und B-Ligisten unter sich.

Den neuen Turnierplan stellte Fachschaftsleiter Wolfgang Waßerloos vor der Auslosung in den Räumen der Sparkasse Hattingen vor. Zwei Vorschläge seien in der engeren Auswahl gewesen, letztlich habe man sich für den Turnierplan entschieden, den Ausrichter SG Hill ausgearbeitet habe, so Waßerloos.

Demnach werden die vier C-Ligisten und die drei B-Ligisten eine Vorrunde austragen. Spiele von klassengleichen Mannschaften gegeneinander gibt es nicht. Die C-Ligisten bestreiten dann drei Spiele, die B-Ligisten vier. Der beste B-Ligist und der beste C-Ligist ziehen dann in die Hauptrunde ein.

In der Vorrunden-Gruppe A war die SG Hill gesetzt. Dem Ausrichter zugelost wurden dann DJK Märkisch, VfL Winz-Baak und SC Oberstüter. In die Vorrunden-Gruppe B wurde die B-Ligisten SG Welper, RSV Hattingen und FC Sandzak Hattingen gelost. Damit kommt es am Samstag, 18. Juli, zum Auftaktspiel SG Hill gegen SG Welper.

Die Hauptrunde, in der dann auch die beiden Landesligisten und die vier A-Ligisten eingreifen, beginnt am Freitag, 24. Juli. In der Gruppe C spielen dann neben dem Sieger der Vorrunden-Gruppe A auch SF Niederwenigern, SuS Niederbonsfeld und AC Hattingen. Zur Gruppe D gehören der Sieger der Vorrunden-Gruppe B sowie Hedefspor Hattingen, TuS Blankenstein und TuS Hattingen.

Gespielt wird jeweils über zweimal 30 Minuten. Erst im Finale am 1. August geht es über die volle Distanz. Sollte nach 90 Minuten noch kein Sieger ermittelt sein, gibt es sofort ein Elfmeterschießen.

Die heimischen Fußballer diskutierten aber nicht nur über die Stadtmeisterschaft, sondern auch über ein für den 20. Juni geplantes Spiel einer Hattinger Stadtauswahl gegen die Profis des VfL Bochum. Der Erlös soll den Erdbebenopfern in Nepal zu Gute kommen.

Initiator Jens Güntner

Initiator dieser Partie ist der ehemalige Triathlet Jens Güntner, der sich bedankte, dass er bei den Hattinger Fußballern mit seinem Anliegen sofort auf offene Ohren gestoßen sei. Der TuS Hattingen stellt am Spieltag seinen Rasenplatz kostenfrei zur Verfügung, und Hattingens Schiedsrichter-Obmann Walter Wasmuth will sich um ein Gespann von Unparteiischen bemühen, das ausschließlich für den guten Zweck pfeift. „Wenn wir am Ende einen vierstelligen Betrag überweisen können, dann ist das ein großer Erfolg“, sagte Jens Güntner.

Es sei aber noch viel zu tun, mahnte Wolfgang Waßerloos schließlich. Unter anderen müssten Ordner und Kassierer gestellt werden. Auch ein Rahmenprogramm soll es geben. „Jetzt müssen wir Hattinger Fußballer zeigen, dass wir zusammenhalten“, so Waßerloos. „Ich hoffe, dass es Hilfe von allen Hattinger Vereinen gibt.“